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Fundamentplatte für ein Gartenhaus betonieren

Eine Fundamentplatte ist im Gegensatz zu einem Streifenfundament einfacher in der Ausführung. Der Nachteil liegt im hohen Beton- und Bewehrungsbedarf, da die Platte um einiges dicker ausfällt.
Fundamentplatte
Für die Fundamentplatte heben Sie den Boden zunächst über die ganze Grundrissfläche (bzw. umlaufend 10 cm größer) 30 cm tief aus. Falls nötig (siehe auch Streifenfundament) stellen Sie nun eine Randschalung aus Brettern oder Dielen her. Als Maßnahme gegen aufsteigende Feuchtigkeit verteilt man nun eine kapillarbrechende 15 cm dicke Kiesschicht. Verwenden Sie sogenannten "Füllstoff", den es in jedem Kieswerk gibt und der aus einem ungewaschenen Kies-Sand-Gemisch besteht. Den Kies sollten Sie sorgfältig verdichten, also fest "einstampfen". Anschließend wird der Kies mit einer dicken PE-Folie belegt.

Nun füllen Sie Beton ein - etwa 5 - 7 cm und legen auf den feuchten Boden als Bewehrung "Q-Matten" aus, die Sie zuvor zugeschnitten und zurechtgelegt haben. Diese Matten des Typs 188 oder 221 sind jedermann als "Stahlmatten" bekannt. Wenn Sie die Matten stückeln müssen, dann so, daß drei Quadratreihen überlappen. Nun wird der restliche Beton verfüllt und sauber abgezogen. Richtiger ist auf jeden Fall, die Stahlmatten auf sog. Abstandhaltern auf die Folie zu legen und dann den Beton auf einen "Rutsch einzubringen".

Beachten Sie, daß die Matten seitlich nicht aus der Bodenplatte herausragen dürfen, ein Abstand von etwa 3 cm zum seitlichen Rand der Bodenplatte ist einzuhalten.

Und welchen Beton sollten Sie nehmen? Wenn Sie Fließbeton bestellen, was in jedem Fall sinnvoll ist, so nehmen Sie Beton "B 25" der Körnung 0/16.

Wenn Sie den Beton selbst mischen, nehmen Sie Kies der Körnung 0/16 und Portlandzement PZ 35 im Mischungsverhältnis 12 Schaufeln Kies und 3 Schaufeln Zement. Wasser braucht man natürlich auch. Das Verhältnis Wasser zu Zement ( in Gramm gemessen) sollte etwa eins zu zwei betragen. Bei zum Beispiel 10 kg Zement entspricht das 5 kg bzw. 5 Liter Wasser.


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