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Bauanleitung: Dekorative Schubkarre mit Pflanzkasten


Viele Hobbygärtner sind auf der Suche nach einem dekorativen und vielseitigen Blickfang für ihren Garten. Mit unserer Bauanleitung Schubkarre mit Pflanzkasten können wir solch einen Blickfang anbieten. Ob mit oder ohne Pflanzkasten ist diese Schubkarre ein Schmuckstück für den Garten. Denn anstatt Blumen können auch ein Strohballen oder eine sonstige Dekoration entzücken. Und auch der Schubkarren allein ist ein besonderer Augenschmaus. Schließlich hat man ihn ja selbst getischlert.
Bauanleitung:
Zuerst wird die Schubkarre hergestellt. Entweder fertigen Sie die Teile nach den angegebenen Maßen, die Sie den folgenden Zeichnungen entnehmen können oder Sie passen die Maße mit Hilfe der nebenstehenden Rasterzeichnung ihren Wünschen an. Dazu müssen Sie das Raster der nebenstehenden Zeichnung auf eine MDF-Platte übertragen und die Umrisse nachziehen.
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Die Schubkarre besteht aus zwei Längsleisten, die durch Querleisten miteinander verbunden sind. Die Querleisten sind oval und haben eine Länge von 580 mm. Befestigt werden die Querleisten entweder mit Dübeln oder durch beidseitig angefräste ovale Verbindungen.
Einfacher ist auf jeden Fall die Verbindung mit Dübeln. Zeichnen Sie die Stellen auf den Längsleisten an, an denen die Querleisten sitzen sollen, markieren Sie die Mitten der Dübellöcher und bohren Sie diese durch die Längsleisten durch. Eventuell überstehende Dübel werden abgesägt und glatt geschliffen. Legen Sie die Querleisten auf die vorgezeichneten Umrisse und markieren Sie durch die Bohrlöcher der Längsleisten die Bohrungen für die Dübel an den Querleisten.
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Die Radabdeckung besteht aus zwei Viertelbögen, die ebenfalls mit ovalen Querleisten verbunden werden. Auch hier ist die Verbindung mit Dübeln am einfachsten. Zeichnen Sie den Hilfsbogen an und markieren Sie die Lage der Querleisten und anschließend die Dübellöcher. Die Radabdeckung wird beidseitig mit zwei Dübeln auf den Längsleisten befestigt und mit Holzleim verbunden. Auch die Dübel der Querleisten sollten Sie verleimen.
Die Längsleisten bekommen je eine Bohrung für die Achsen, die in einem Aluröhrchen laufen. Diese haben einen einen Aussendurchmesser von 32 mm. Die Aluröhrchen haben einen Innendurchmesser von 30 mm, ebenso wie die Achsen. Diese sollten auf sich jeden Fall in den Aluröhrchen leicht drehen können. Eventuell müssen die Achsen sonst nachgeschliffen werden.
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Bau des Rades:
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Im nächsten Schritt wird das Rad gebaut. Es besteht aus vier Vierteln, die mittels Dübel wieder zu einem Kreis zusammengesetzt werden. Die Anfertigung und die Maße können Sie der Zeichnung entnehmen. Die Nabe der des Rades besteht aus einem Vierkant, die die Bohrungen für die Achsen enthält. Diese Bohrungen werden sehr genau auf eine Tiefe von 60 mm vorgenommen. Der Durchmesser der Bohrung beträgt 30 mm.
Weiterhin erhält das Rad vier Speichen, die Sie entweder drechseln oder sich als Fertigteil besorgen. Natürlich kann man auch einfache Rundstäbe als Speichen verwenden. Sägen Sie die vier Speichen auf Länge und verbinden Sie diese mit der Nabe mittels Dübel. Auch diese Teile sollten Sie mit Holzleim versehen und während des Trocknens mit Schraubzwingen zusammenhalten.

Nun werden die vier Radteile zusammen mit den vier Speichen verleimt. Achten Sie aber darauf, dass die Speichen nicht an den Verbindungsnähten der vier Radteilen, sondern jeweils mittig in einem Radteil befestigt wird. Beim Zusammenbau der Radteile ist ein Spanngurt ein nützliches Hilfsinstrument, dass Sie nach dem Trockenen des Holzleimes um das Rad legen sollten.
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Ist das Rad zusammengebaut, kann es befestigt werden. Bringen Sie es dazu zwischen die Längsteile und stecken nun die zwei Achsenteile durch die Bohrungen in die Nabe. Verleimen Sie diese. Die Achsen sollten nun beidseitig etwas überstehen. Bohren Sie in die Enden der Achsen zwei kleine Löcher und stecken Sie in diese beidseitig je einen kleinen konisch zulaufenden Dübel oder Metallstift.

Wer etwas ganz besonderes haben möchte, kann vor dem Zusammenbau das Rad noch mit einem Metallband versehen. Dazu sollten Sie das Stahlband und das Rad vor dem Biegen mit Bohrungen für die Befestigung versehen, damit die Schrauben einen besseren Halt haben. Das Stahlband wird entsprechend dem Umfang des Rades abgelängt, um das Rad gebogen und mit Schrauben am Rad befestigt.
Damit die Schubkarre besser steht, benötigt sie noch zwei Füße bzw. Stützen. Diese werden entweder gedrechselt (Rastervorlage siehe Zeichnung) oder ebenfalls aus Fertigteilen hergestellt. Für ganz Eilige: auch hier kann man einen einfachen Rundstab im passenden Durchmesser verwenden.
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Bau des Pflanzkastens:
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Nachdem nun die Schubkarre fertig ist, wenden wir uns dem Pflanzkasten zu. Seine Aussenmaße sind so ausgelegt, dass das fertige Teil zwischen die Längsleisten und den Bögen der Radabdeckungen der Schubkarre passt. Schneiden Sie die Seitenwände aus, nachdem sie die Außenkanten mit Hilfe der Rasterzeichnung übertragen haben. Schneiden Sie nun noch das Vorderteil und die Rückwand nach Zeichnung aus. Beide Teile erhalten eine Griffmulde.
Der Bogen für die Rückwand wird in mehreren Schritten angefertigt. Die dazugehörigen Querleisten haben eine leichte nach aussen angeschrägte Längskante, die dem Bogen entsprechend jeweils angepasst wird. Bauen Sie die Vorderwand (Teil 12) mit den Seitenteilen und der ersten Querleiste zusammen, zunächst ohne Leim. Die unterste Querleiste wird mit den Seitenteilen verleimt und mit Zwingen zusammengepresst. Die übrigen Teile sollten zur besseren Versteifung ebenfalls gespannt werden (ohne Leim!). Dann wird eine Leiste nach der anderen mit den Seitenteilen verleimt und immer wieder verspannt. Sie sollten jeweils die nächste Leiste bis zum Trocknen des Leims mit Paketband pressen.
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Ist der Bogen des Pflanzkastens fertig und getrocknet, werden die Seitenwände, die Vorderwand und die Rückwand miteinander verleimt und mit Zwingen zusammengespannt. Die nötigen Dübellöcher werden gebohrt, Leim angegeben und die Dübel eingeschlagen. Überstehende Dübel werden am besten mit einer Japansäge bündig abgeschnitten und mit einem Schleifklotz geglättet.
In den Boden des Pflanzkastens werden Drainagelöcher vorgezeichnet und mit dem Forstnerbohrer gebohrt. Der Boden erhält an der Seite des Bogens eine leichte Schräge. Haben Sie genau gearbeitet, müßte man der Boden nun von oben leicht einsetzen können. Sollten die Aussenkanten im Bereich des Bogens uneben sein, können Sie diese mit dem Hobel noch glatt schleifen. Alle scharfen Kanten sollten abgeschrägt und glattgeschliffen werden.
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Sind die Schubkarre und der Pflanzkasten fertig, werden die Teile noch gebeizt. Informationen zum Beizen können Sie sich aus unserer Anleitung "Mit Beizen dem Holz eine neue Optik verpassen" oder von unserer Informationsseite "Holzbeizen - eine kleine Fachkunde" holen.
Materialliste:
Schubkarre
Nr. Stck. Benennung Maße Material
1 2 Längsleisten (Griffe) 1920 x 80 x 40 mm Kiefer, Fichte
2 2 Bögen 445 x 380 x 40 mm Kiefer, Fichte
10 4 Dübel Durchmesser 10 mm x 30 mm Buche
3 2 Füße (Stützen) Durchmesser 50 mm x 250 mm Kiefer, Fichte
9 78 Dübel Durchmesser 10 mm x 50 mm Buche
4 19 Querleisten 580 x 50 x 18 mm Kiefer, Fichte
 
5 1 Rad Durchmesser 400 mm x 100 mm Kiefer, Fichte
bestehend aus:
a - d 4 Radsegmenten    
6 4 Speichen Durchmesser 30 mm x 110 mm Buche
7 1 Nabe Vierkant 80 mm x 180 mm Kiefer, Fichte
8 2 Achsen Durchmesser 30 mm x 315 mm Buche
  2 Aluröhrchen Durchmesser 30 x 1 mm x 40 mm Aluminium
  2 Konische Stifte Durchmesser 5 mm x 40 mm Buche
9 4 Dübel Durchmesser 10 mm x 50 mm Buche
10 8 Dübel Durchmesser 10 mm x 30 mm Buche
  1 Metallband 90 x 10 x 1300 mm Stahl, gebläut
 
Pflanzkasten
11 2 Seitenwände 1080 x 530 x 18 mm Kiefer, Fichte
12 1 Vorderwand 345 x 539 x 18 mm Kiefer, Fichte
13 1 Rückwand 170 x 539 x 18 mm Kiefer, Fichte
14 1 Boden 655 x 539 x 18 mm Kiefer, Fichte
15 12 Querleisten für Bogen 580 x 50 x 18 mm Kiefer, Fichte
16 36 Dübel Durchmesser 10 mm x 30 mm Buche
 
Sonstiges
wasserfester Holzleim, Holzbeize
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