Schwarz, weich, stinkend und billig - das sind Hinweise auf Schadstoffe in Werkzeugen. Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe (test 04/06) Werkzeuge aus dem Baumarkt auf ihre Schadstoffbelastung untersucht. Speziell im Fokus der Warentester waren hierbei Werkzeuge, die gefährliche polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. Diese Gerätschaften sind an ihren meist übel riechenden, pechschwarzen Gummi- und Kunststoffteilen nicht besonders schwer zu erkennen. Und so waren drei von vier getesteten Heimwerkerprodukte stark bis sehr stark mit PAK belastet. Jedes dritte enthält zudem deutliche Mengen problematischer Weichmacher wie Di(2-ethyl-hexyl)phthalat (DEHP) in Griffen und anderen Teilen mit längerem Hautkontakt. PAK sind Substanzgemische aus mehreren Hundert Einzelstoffen, von denen viele - für den Menschen als Krebs erzeugend, Frucht schädigend, Erbgut verändernd und fortpflanzungsschädigend gelten. Weichmacher wie DEHP beeinträchtigen zumindest im Tierversuch die Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsfähigkeit und schädigen die Geschlechtsorgane männlicher Nachkommen. Mehr Informationen erhalten Sie, wenn Sie hier klicken. | |
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