User fragen - User antworten (Archivteil)

Dachisolierung mit Styropor ohne Dampfbremse, geht das?

Uwe P.: "Wie ihr seht, stehen wir vor einem großen Problem mit der Sanierung "unseres" gemieteten Hauses, welche (hoffentlich NICHT, jedoch VERMUTEN wir es) evtl. UNFACHMÄNNISCH ausgeführt wird: Der selbsternannte Fachmann fängt gerade die Isolierung des Dachstuhls an, indem er dort Styroporplatten zwischen die Dachsparren setzt und dann Rigips davor schraubt. Auf der Verpackung der Styroporplatten steht "Außen" und nichts von "Innen". Frage: Sind diese Platten gesundheitsschädlich? Und: Muss nicht zwischen Styropor und Rigips eine "Dampfsperre"? Was können wir tun, wenn gesundheitsgefährdende Stoffe verwendet werden? Andere Bleibe suchen? oder haben wir auch "Rechte"?"

Antwort von Phillip Z.: "Ich werd bekloppt! Styropor - egal ob für außen oder innen -nimmt Dampf auf - und zwar gewaltig. Das kann so weit gehen, dass man Styropor auswringen kann wie einen Schwamm. Wasser wird nicht durchgelassen, aber eben Dampf. Deshalb muß eine Dampfsperre eingebaut werden, und zwar v o r der Styroporlage. Alles andere ist nicht werkgerecht. Gesundheitsgefahren gehen von Styropor nicht aus. Von Rigipslatten sowieso nicht."

Antwort von Martin St.: "Kollege hat fast ganz recht! 1 m³ nimmt ca 40 Liter Wasser als Dampf auf und wiegt dann - 40 kg! Auch flüssiges Wasser wird aufgenommen (hier irrte der Vorredner), nur nicht so gewaltige Mengen, sondern nur ca 2-3 Liter (wenn Styropor permament mit Wasser beträufelt wird)."
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