In den Gartencentern findet man sie hundertfach - aus Kunststoff, aus Ton und aus zementgebundenem Mineralmix, letzteres meist aus Fernost und dort auch intensiv farbig glasiert. Alle diese Pflanzgefäße sind mehr oder weniger dekorativ - aber die gewölbten sind Teufelswerk - es sei denn, sie werden tatsächlich nur als Übertöpfe genutzt. Wo das Problem liegt, sehen Sie bei diesem Beispiel.
Ein kleiner Hochstamm, im Gartencenter gekauft und zunächst sehr dekorativ, wurde umgepflanzt in einen größeren Pflanztopf, damit das Bäumchen "mehr Nahrung bekommt". Das Vorhaben war richtig, aber die Ausführung schlecht, denn es wurde ein rundes Pflanzgefäß gewählt, das halbkreisförmig nach innen gewölbt war. |
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Das Bäumchen kümmerte zwei Jahre vor sich hin, trotz richtiger Wässerung und regelmäßiger Düngung. Was also tun? Raus mit dem Bäumchen und in den Garten verpflanzen! Man zieht also an dem Stamm, um ihn mit dem Wurzelballen aus dem Gefäß zu bekommen. Das klappt aber nicht, denn die Wurzeln haben sich in dem gewölbten Gefäß so dicht verkettet, dass der Ballen auch bei großem Kraftaufwand nicht herausgenommen werden kann - es sei denn, man hätte den Pflanztopf zerschlagen. Die Wölbung des Topfes hatte die Wurzeln also regelrecht umklammert. |
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Also mußte ein Brotmesser mit langer, gesägter Klinge genommen werden, um den Wurzelballen rechteckig zu beschneiden. Selbst dieses recht rabiate Verfahren hat erst nach langem Nacharbeit gefruchtet. Auch dann noch waren zwei kräftige Männer nötig. Der eine hat das Gefäß mit seinem Körpergewicht runtergedrückt, der andere den Stamm samt Ballen herausgezogen. Nun bleibt nur noch die Hoffnung, dass das Bäumchen diesen Gewaltakt überlebt. |
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| Gut geeignet |
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Gut geeignet |
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Teufelswerk |
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| Also mußte ein Brotmesser mit langer, gesägter Klinge genommen werden, um den Wurzelballen rechteckig zu beschneiden. Selbst dieses recht rabiate Verfahren hat erst nach langem Nacharbeit gefruchtet. Auch dann noch waren zwei kräftige Männer nötig. Der eine hat das Gefäß mit seinem Körpergewicht runtergedrückt, der andere den Stamm samt Ballen herausgezogen. Nun bleibt nur noch die Hoffnung, dass das Bäumchen diesen Gewaltakt überlebt. | |
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