Bernhard G. aus M: Als ich mein Haus gebaut habe, wurde mir von der Baufirma empfohlen, die Terrasse nicht zu fliesen, sondern mit Pflastersteinen zu pflastern. Mir wurde gesagt, ich sollte die Pflastersteine in einem Mörtelbett verlegen, aber:
1.) Wie sieht es mit einer Drainage aus? 2.) Wird mir das Mörtelbett über kurz oder lang auffrieren? 3.) Werden die Randsteine mit normalen Mörtel halten? 4.) Oder muß ich sie z.B. seitlich mit einem Winkeleisen sichern?
Antwort des Baumarkt-Teams: Lieber Bernhard, eine Terrasse zu fliesen, ist genauso gut oder schlecht, wie sie zu pflastern. Die Rutschgefahr bei Fliesen ist jedenfalls wesentlich größer. Angeschliffene Bodenplatten sind eine Alternative, Marmor – wegen der Rutschgefahr – nicht.
Ob Bodenplatten oder Pflaster – man legt ein Bett aus Magerbeton an, darauf dann Sand, auf den die Platten gelegt oder in den die Pflastersteine eingearbeitet werden. Ein solcher Boden kommt bei Kälte nicht hoch! Um den lästigen Unkrautwuchs zwischen den Ritzen einzudämmen, werden Pflastersteine auch in Feinsplitt gebettet – aber das Unkraut schert sich einen Deubel darum und wächst munter weiter. Das muß man also wissen!
Randsteine, wenn sie tief genug im Erdreich stecken und nicht nur auf der Magerbetonschicht aufliegen, halten generationen lang. Man legt ja e r s t die Randsteine aus, dann bringt man die Magerbetonschicht ein und mörtelt dann den Randstein beidseitig fest.
Wenn Deine Terrasse Gefälle zum Garten hat, ist eine Drainage entbehrlich, aber natürlich nicht verkehrt. | |