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Sommerlicher Wärmeschutz bei großen Fensterfronten |
Der Trend zum großflächigen Glaseinsatz in der Architektur ist ungebrochen. Dabei ist es für Planer stets eine besondere
Herausforderung, neben dem großzügigen Raumgefühl auch ein angenehmes Raumklima zu gewährleisten. Der sommerliche Wärmeschutz stellt dabei die größere
Herausforderung als die Wärmedämmung im Winter dar. Für Dachgeschosse gilt das umso mehr, da dort höhere Temperaturen als an der Fassade entstehen.
Der
Gesetzgeber hat dies erkannt und entsprechende Richtlinien erlassen. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert für Gebäude mit einem
Fensterflächenanteil von mehr als 30 Prozent an der Fassade einen verbindlichen Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes. Dieser soll
sicherstellen, dass die Sommersonne keine unzumutbaren Temperaturen in Gebäuden entstehen lässt. Aber auch bei Fenstern von weniger als
30 Prozent Flächenanteil sind die Anforderungen des Mindestwärmeschutzes nach DIN 4108-2 zu beachten. Diese Norm betrifft so
genannte kritische Räume, die der Sonneneinstrahlung besonders stark ausgesetzt sind. Dazu gehören Zimmer mit großen nach Süden oder Westen
ausgerichteten Fensterflächen. "Eine sinnvolle Regelung, da energieintensive Klimaanlagen häufig erst gar nicht eingebaut werden müssen und so die Umwelt
geschont wird", sagt Dr. Gabriele Klinge, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V.
Treibhauseffekt in der Wohnung vermeiden
Beim sommerlichen Wärmeschutz wird zwischen außen und innen liegenden Sonnenschutzprodukten
unterschieden. "Ein außen liegender Schutz durch Rollläden oder Markisen hat den großen Vorteil, dass er die Sonnenstrahlen reflektiert, noch bevor diese
auf die Scheibe auftreffen. Dadurch wird der so genannte Treibhauseffekt verhindert", sagt Dr. Klinge. Denn: Ohne den Sonnenschutz gelangt ein Großteil
der kurzwelligen Sonnenstrahlung durch die Scheibe. Beim Auftreffen auf Böden, Wände und Möbel verwandeln sich diese in langwellige Wärmestrahlung, und
der Raum heizt sich stark auf.
Schutz vor Hitze im Dachwohnraum
Unter dem Dach wird es bekanntlich besonders warm im Sommer. Das kann jeder bestätigen, der einmal das "Vergnügen" einer schlecht isolierten Dachwohnung
erleben durfte. Ein wichtiger Aspekt des sommerlichen Wärmeschutzes sind die richtigen Rolläden und Markisen vor dem Dachwohnfenster. Spezialist auf
diesem Gebiet ist das Unternehmen VELUX. Messungen, die VELUX an doppelt verglasten
Dachwohnfenstern durchgeführt hat, haben gezeigt, dass VELUX Rollläden und Markisen bis zu 96 Prozent der eintreffenden Sonnenenergie
abhalten können. Der nach DIN 4108-2 auf einer Skala zwischen "0" und "1" erhobene Abminderungsfaktor FC beträgt bei beiden Produkten
0,07 wobei "0" der stärksten Abschirmung und "1" keiner Abschirmung entspricht. Dieser Wert errechnet sich als Quotient zwischen dem niedrigeren
Gesamtenergiedurchlassgrad von Verglasung und installiertem Sonnenschutz sowie dem Gesamtenergiedurchlassgrad der Verglasung. Im Vergleich zum Rolladen
ist die Markise die filigranere und preisgünstigere Variante des außen liegenden Sonnenschutzes. Da sie sich in ausgefahrenem Zustand an die
Fensterstellung anpasst, schützt die VELUX Markise bei offenem und geschlossenem Fenster gleichermaßen vor Hitze. Wenn sie nicht benutzt wird,
verschwindet die Markise komplett im Markisenkasten. Die Kombination mit einem innen liegenden Rollo gewährleistet neben zusätzlichem Sonnenschutz
auch effektiven Sicht- und Lichtschutz. Deshalb bietet VELUX so genannte Doppel-Sets aus Markise und Rollo an. Der Kunde kann zwischen dem Doppel-Set
DOP/DOU aus Markise und Verdunkelungs-Rollo oder dem Doppel-Set ROP/ROU aus Markise und durchscheinendem Rollo wählen. Bei beiden Angeboten ist der
Preis des Sets um zehn Prozent günstiger als die Summe der einzelnen Produktpreise ein weiterer Grund, den Sommer unterm Dach gut beschattet zu
verbringen. | |
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