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Kellerboden in einem Gewölbe mit Keramikplatten ausstatten!

Michael K.: Der Kellerboden in meinem historischen Wohnhaus besteht aus gestampftem Lehm. Das Gewölbe möchte ich nun als Wohnraum nutzen und den Boden mit Keramikplatten belegen und die Wände verputzen – was könnt Ihr mir raten?

Antwort des Baumarkt-Teams: Lieber Michael,
wir können Dir per Ferndiagnose keinen präzisen Rat geben. Jedenfalls kannst Du nur mit Materialien sanieren, die sich auch "historisch" mit alten Wänden und Mörtel vertragen (z.B. Putze von Bayosan). Wir raten Dir, unter "fachwerkhaus.de" nach Architekten zu forschen, die sich mit Denkmalschutz beschäftigen und vor Ort die ganze Sache begutachten.

Auf keinen Fall solltest Du den alten Lehmboden aufgraben. Am sichersten scheint uns, einen Estrich aus Estrichplatten zu verlegen (schwimmender Estrich) bei Beachtung der Isoliervorschriften (Trockenschüttung), darauf dann Keramikplatten. Generell kann es zu Bauschäden führen, wenn jahrhundertelang ungeheizte Keller mit einem natürlichen Klimaaustausch auf einmal zu Wohnräumen werden, die beheizt sind. Menschen geben eine unglaubliche Menge Flüssigkeit in die Raumluft ab. Gerät dann die Belüftung aus dem Gleichgewicht, bekommst Du schöne Grüße vom Schimmelpilz.
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