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Die Satire des Monats Juni 2002 in unserem Online-Baumarkt

Diesen Monat müssen weder Sie noch wir von der Redaktion das Geschreibsel unseres Autors Wolfram Dübbel ertragen, denn die besten Satiren schreibt das Leben. In unserem Userforum "Heimwerker fragen - Heimwerker antworten" haben unsere User einer gewissen Silke Trost und Rat gespendet. Lesen Sie bitte selbst:

Die zerkratzte Küchenarbeitsplatte

Diese Frage stellte Silke R. in das Forum von "baumarkt.de":

"Meine schöne Getalit-Arbeitsplatte in der Küche hat an einigen Stellen durch das Abscheuern mit einem Topfschwamm unschöne Kratzer und Blindstellen bekommen. Die Kratzer sind nur oberflächlich, aber durch die Oberflächenveränderungen wirkt die Farbe der Platte jetzt uneben und der Glanz ist auch weg. Gibt es eine Möglichkeit, den ursprünglichen Zustand der Platte wieder herzustellen? Der Hersteller empfiehlt eine silikonhaltige Pflegepolitur, wie sie auch für Laminatböden verwendet wird. Ist das die richtige Methode? Ich bin für alle Tips dankbar!"

Es gingen sechs sachliche Antworten ein, ehe die Sache lyrisch wurde.

Antwort von Martin:

Leg doch eine Kunststoffmatte,
auf die Flecken Deiner Platte.
Verschwunden sind dann alle Sorgen,
weil die Flecken schön verborgen!


Antwort von Lars:

Ach leg' doch Omas Häckeldecken,
über Deiner Platte Flecken.
Nimm' die mit bunten Stickereien,
das würde mich am meisten freuen!


Antwort von Klaus-Dieter:

Was sollen diese dummen Sprüche,
über Silkes Plattenküche?


Antwort von Michael:

Liebe Silke, schau: Was soll's,
leg' doch ein Schneidebrett aus Holz,
auf die Kratzer im Getalit,
dann sieht man den ganzen Ärger nitt!


Antwort von Lars:

Beendet ist die ganze Qual -
verlegst Du Glas, das wie Opal -
auf der Küchenplatte schimmert -
solange keiner es zertrümmert.


Antwort von Dennis:

Auch ich schon einmal Ärger hatte,
mit Kratzern auf solch einer Platte.
Kaum hatt' ich mit Eva angebandelt,
da war die Platte schon verschandelt.
Die Eva hab' ich dann vertrieben,
doch die Kratzer sind geblieben!


Antwort von Philipp:

Schraub' um die Stelle, die verhunzt,
aus Holz einen edlen Rahmen.
Erklär' dann das Ganze zur großen Kunst.
Amen!

Die Redaktion distanziert sich mit aller Verschiedenheit vom Inhalt der Dübbel'schen Satire und weist jede Haftung für den Klarheitsgehalt der aufgestellten Behauptungen mit größter Verschlossenheit zurück.
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