Am Anfang steht die Natur. Das reine Naturprodukt Ton wird in einem Spezialverfahren zu Blähtonkügelchen gebrannt:
unter einer harten, keramischen Schale verbirgt sich ein poröser Innenkern mit einer feinen Luftzellenstruktur. Dieser spezielle Aufbau
macht Blähton zu dem idealen Baustoff für nordeuropäische Klimabedingungen. VarioSelf stellt Häuser aus Blähton her. Diese wollen wir Ihnen
etwas näher vorstellen.
Die Blähton-Wandelemente
Die Blähtonwände bestehen aus dem Naturbaustoff Ton und verfügen über
hervorragende bauphysikalische Eigenschaften. Sie sind schalldämmend und wärmespeichernd, haben hohe Wärmedämmwerte, sind nicht brennbar und
dampfdiffusionsoffen. Das heißt: Bester Wohnkomfort und niedrige Heizkosten.
Die Bauteile werden witterungsunabhängig in einer
Produktionshalle hergestellt, dadurch kostengünstig und schnell. Von der Planung bis zur Fertigstellung vergehen deshalb nur wenige Monate. Sie
können Ihre eigenen vier Wände viel schneller beziehen als bei einem konventionell gebauten Haus. |
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Elektroinstallation bei Blähtonwänden
Die Wandelemente werden mit integrierten Leerrohren und -dosen
geliefert. Damit entfallen Schlitz- und Stemmarbeiten auf der Baustelle. Die Leerrohre werden immer senkrecht zur Dose geführt und enden
immer mit einer Anschlussmuffe. |
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Sanitärinstallation bei Blähtonwänden
Wandöffnungen für Rohrdurchführungen werden nach Ihren Vorgaben maßgenau
positioniert. Ebenso werden die Wände mit maßgenauen Aussparungen für die Sanitärinstallation versehen.
Eisenteile bei Blähtonwänden
Hinterschalenelemente können mit integrierten Mauerankern aus rostfreiem Stahl zur Einbindung der Klinkerfassade ausgestattet werden.
Anschlusseisen, Hülsendübel, Halfeneisen, Anschlussplatten sowie andere Spezialeisen sind auf Kundenwunsch ebenso integrierbar.
Schalldämmung bei Blähtonwänden
Lärm macht krank und sorgt nicht selten für Verstimmung zwischen den Nachbarn. Die Blähtonwand ist ein
idealer Ruhestifter. Ihre porige Wandstruktur bricht und absorbiert die Schallwellen. Die Blähtonwände entsprechen in allen Belangen den
Anforderungen der DIN 4109. |
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Wärmedämmung und Wärmespeicherung bei Häusern aus Blähton
Die im Blähton eingeschlossenen Luftzellen bewirken
eine überdurchschnittliche Wärmedämmung. Durch die festen Tonbestandteile der Außenschale ist eine hervorragende Wärmespeicherung gesichert. Das
bedeutet, dass man im Winter bei niedrigen Außentemperaturen auch mit gedrosselter Heizung auskommt ohne zu frieren. Bei hohen Außentemperaturen
im Sommer bleiben die Wände innen angenehm kühl und halten eine gleichbleibende Temperatur. Das spart Heizkosten im Winter und belebt außerdem im
Sommer. |
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Haltbarkeit von Blähtonwänden
Die Ausgangsprodukte der Blähtonwände sind bereits durchs Feuer gegangen und erfüllen die
Anforderungen der DIN 4102 hinsichtlich der Brandsicherheit. Gegenüber Kapillarität und sonstigen chemischen Einflüssen sind die
Blähtonwandelemente neutral und daher resistent gegen Schimmel, Fäulnisbildung und Verrottung. Temperaturschwankungen gegenüber sind die
Wandelemente unempfindlich, bleiben frostbeständig und statisch stabil. Aufsteigende Nässe hat keine Chance, da die haufwerksporige Struktur den
kapillaren Feuchtigkeitstransport verhindert. Wandelemente aus Blähton haben keine Hohlräume, somit ist auch die Einbringung eines Nagels im
Gegensatz zu einer herkömmlichen Verschalung kein Problem.
Raumklima und Luftfeuchtigkeitsausgleich von Blähtonwänden
Bei einer relativen
Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60% fühlt sich der Mensch am wohlsten. Eine höhere Wasserdampfkonzentration muss durch die Wände abgeleitet
werden können, ohne an den Wänden zu kondensieren. Die Blähtonwand gleicht unterschiedliche Luftfeuchtigkeit durch gute Speicherung aus und
verhindert durch gute Wasserdampfdiffusion die Kondenswasserbildung, die sonst zu dauerhaften Schäden an der Bausubstanz führen könnte.
Es ist kein Innenputz notwendig! Somit entsteht deutlich weniger Feuchtigkeit und damit verbunden eine geringe Restfeuchte. Dies bedeutet,
dass der Neubau nicht trockengeheizt werden muss. Da ein Innenputz nicht notwendig ist, erhalten Sie 3% mehr Wohnfläche. Bei einem Grundriss mit
einer Wohnfläche von 130 qm in konventioneller Bauweise verfügen Sie, bei identischer Raumaufteilung und der Verwendung von Blähton-Wandelementen,
über 4 qm zusätzlichen Wohnraum.
 Der Wandaufbau einer Blähtonwand
Die Blähton-Wandelemente, als
innerer Kern eines VarioSelf - Hauses, sorgen mit ihren bauphysikalischen Eigenschaften für ein angenehmes Raumklima und bekämpfen
gesundheitsschädliche Lärmbelästigung äußerst erfolgreich. Mit einer Stärke von 15 - 20 cm (abhängig von den statischen
Gegebenheiten) stellen sie das Gerüst Ihres VarioSelf - Hauses bei einer verblendeten Außenfassade dar. Die Blähton-Wandelemente sind bei
einer verputzten Außenfassade grundsätzlich 20 cm stark.
Umhüllt werden die Blähton-Wände von einer 12 cm starken Kerndämmung aus
Mineralwolle, damit neben dem Schall auch der Kälte keinen Zutritt zu Ihrem VarioSelf - Haus gewährt wird. Die Mineralwolle wird in 2 Lagen á
6 cm sorgfältigst montiert, damit keine Wärmebrücken entstehen. Dadurch erhalten Sie nicht nur ein Niedrigenergie-Haus gemäß der
Energieeinsparverordnung 2002, sondern sparen auch bei den Heizkosten bares Geld. Eine verputzte Außenfassade erhält ein 13 cm
Wärmedämmverbundsystem, wobei die Stärke des Außenputzes ca. 1 cm beträgt. Die restlichen 12 cm bestehen aus 2 x 6 cm Wärmedämmung,
um auch bei diesem Wandaufbau für wohlige Wärme innerhalb des Hauses zu Sorgen.
Die Wahl der Außenfassade prägt den Gesamteindruck des
Hauses entscheidend. Ob Verblendsteine in zahllosen Formaten und Farben oder Außenputz in unterschiedlichsten Strukturen und Kolorierungen. All
dies ist möglich.
Mit freundlicher Unterstützung von TINGLEV ELEMENTFABRIK
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