Ein eigener
Pool im Garten ist der Traum vieler Hausbesitzer. Dabei werden im Privatbereich verschiedene Beckenarten wie Stahlmantelbecken,
Polyesterbecken, Edelstahlbecken oder Massivbecken unterschieden. Man unterscheidet zudem Aufstell- und Einbaubecken. Aufstellbecken sind
günstiger als Einbaubecken, wirken in einem kleinen Garten aber häufig klotzig. Deshalb sollte man es sich gut überlegen, ob sich die
Mehrkosten für das Einbuddeln des Beckens letztlich nicht doch lohnen. |
Stahlmantelbecken Es gibt Stahlmantelbecken in rund-,ovalform oder in Form einer Acht. Die
Beckentiefe beträgt zwischen 1,20 m und 1,50 m. Der Stahlmantel ist abhängig von der Beckentiefe bis zu 0,8 mm stark und mehrfach gegen
Korrosion geschützt ausgeführt. Wasserdicht wird der Pool durch eine 0,6 mm oder 0,8 mm starke Innenhülle aus PVC. Stahlmantelbecken sind
ideal für den Selbstaufbau geeignet. Für den Boden und die Stützwände ist jedoch etwas Maurer-Erfahrung notwendig.
Polyesterbecken Das Polyesterbecken wird im fertigen Zustand geliefert, wodurch die Transportkosten höher als bei
anderen Becken ist. Spezielle Formen (Römertreppe, Sitzelemente) und der Vorteil von runderen Kanten geben dem Becken seinen Charakter.
Es ist unverwüstlicher als das Folienbecken, jedoch auch nicht vor Beschädigung und Alterung gefeit. Durch unsachgemäße Reinigung wird
die Oberfläche rau und dadurch schwieriger zu pflegen.
Massivbecken Massivbecken werden entweder gemauert und dann
verputzt oder komplett aus Stahlbeton gegossen. Die Auskleidung der Innenwände erfolgt mit einer Polyesterbeschichtung. Dabei gibt es
verschiedene Möglichkeiten. Die billigste Möglichkeit ist die direkte Beschichtung auf glattem Untergrund mit Polyester plus zwei Lagen
Glasfaser-Matten. Bei Becken über 130 cm Tiefe sollte zumindest an den Wänden zuerst ein Glas-Matten-Gewebe und darüber eine Feinmatte
aufgelegt werden. Gleiches gilt auch bei Becken, bei denen die Maueroberfläche nicht besonders glatt ist, Die teuerste Möglichkeit besteht im
Aufkleben von Polystyrol-Isolier-Platten. Diese werden punktweise mit Fliesenkleber auf den Rohbau geklebt. Anschließend werden oberflächenglatte,
vorgefertigte, in Rollen angelieferte Spezial-Polyester-Platten auf die Wände gelegt. Diese sind zwischen 3 und 8 mm stark. Der Vorteil eines
Massivbeckens liegt darin, dass jede gewünschte Form und Größe möglich ist. Nachteilig wirkt sich die nicht glatte Oberfläche aus, die zu einer
Bildung von Orangenhaut durch die Polyesterbeschichtung führen kann. Nun fragen Sie sich sicherlich, was mit gefliesten Schwimmbecken ist.
Nun, Fliesenbecken sind nur im Hallenbad oder im warmen Süden ratsam. In unseren Breiten frieren die Fliesen früher oder später von der Mauer
ab. Die großen Vorteile einer Verfliesung liegen in der unendlichen, farblichen Gestaltungsmöglichkeit und der uneingeschränkten Formgebung
des Beckenkörpers. Durch die relativ aufwendige statische und feuchtigkeitsundurchlässige Betonunterkonstruktion zählt diese Art des
Beckenbaus zu den teuersten. Die ansprechende Optik ist jedoch unbestritten.
Edelstahlbecken Auch eine edle Art von
Schwimmbecken ist das Edelstahlbecken. Wie bei Massivbecken sind beim Edelstahlbecken viele Formen möglich. Zudem besticht es durch eine
hundertprozentige Dichtheit und durch seine hygienische Oberfläche, die zudem leicht zu reinigen ist. Durch die Reflexion der Sonne heizt
sich das Wasser im Becken rasch auf. Die Langlebigkeit wird nur dadurch etwas beeinträchtigt, dass selbst bei Edelstahl in hochwertiger
Ausführung nie komplett ausschließen lässt. |
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