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Damit es Ihnen und Ihren Blumen auf der Terrasse nicht zu heiß wird, ist ein Sonnenschutz das beste und schönste, was Sie sich antun können. Viele Hausbesitzer mögen aber nicht die üblichen Markisen. Zumal diese nicht immer passend zu erhalten sind und Sonderanfertigungen nicht gerade preiswert sind. Wie wäre es daher mit einem Sonnenschutz der besonderen Art? Wir haben hier für Sie ein Sonnensegel entwickelt, mit dem Sie schnell und preiswert Ihre Terrasse in Schatten tauchen können. |
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| Ein Grundgerüst aus Holz muss vorhanden sein bzw. neu errichtet werden. Wer es sich einfach machen will, besorgt sich einen fertigen Bausatz. Mit einigen Pfosten, Querbalken und Sparren lässt sich so ein Gerüst aber auch relativ leicht und kostengünstig selbst erstellen. Auf der Hausseite sollten zwischen diesen Sparren Holzleisten befestigt werden, an denen später das Sonnensegel befestigt wird. Die Abstände der einzelnen Sparren sollte maximal bei 70 cm liegen. |
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Beim Neubau Ihrer Terrassenüberdachung sollte der vordere Querbalken in eine Ausklinkung der Pfosten eingesetzt werden. Die Stützbalken sollten so angebracht werden, dass sie genau mit Querbalken und Pfosten eben abschließen (siehe Zeichnung). Wie man Pfosten im Erdreich befestigt, können Sie in einer weiteren Bauanleitung nachlesen. Möchten Sie die Pfosten lieber einbetonieren, können wir Ihnen auch hierfür eine Anleitung anbieten. Um den richtigen Querschnitt füt Ihre Konstruktion zu finden, bieten wir Ihnen eine Tabelle an, die Sie am Ende dieser Anleitung finden. Diese Tabelle ersetzt auf keinen Fall eine vernünftige Statik. Diese sollten Sie sich bei größeren Konstruktionen bei einem Fachmann einholen. | |
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| In den Sparren werden Bohrungen angebracht, deren Abstände gleichmäßig auf die Gesamtlänge verteilt werden. Dabei sollten die Bohrungen immer abwechselnd oben und unten in den Sparren erfolgen. Achten Sie darauf, dass im Nachbarfeld die Bohrungen nicht auf gleicher Höhe, sondern genau entgegengesetzt liegen. In einem Feld sollte das Alurohr also oben und im anderen Feld unten liegen. |
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In der nebenstehenden Zeichnung können Sie den Zusammenbau und die Lage der Rohre gut erkennen. Der Markisenstoff soll später immer abwechselnd über und unter den Alurohren zu liegen kommen. Die Bohrungen für die Alurohre sollten auf der einen Seite etwas tiefer gebohrt werden, als auf der anderen Seite, so dass man die Rohre erst in das tiefere Loch steckt und dann in die zweite Bohrung schiebt. | |
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Die Bretter an der Wandseite zwischen den Sparren erhalten Metallhaken für die Befestigung des Markisenstoffes. Der Abstand der Haken sollte erst festgelegt werden, wenn der Markisenstoff fertig zugeschnitten und an einem Ende mit Schlagösen versehen ist.
In diese Schlagösen werden Zugfedern eingehängt, die an den Haken befestigt werden. Am anderen Ende des Markisenstoffes wird durch einen Tunnel das letzte Alurohr eingeschoben und zwischen den Sparren eingesteckt. Dann wird der Stoff abwechselnd unter und über die Alurohre geschoben und zum Schluß werden die Zugfedern eingehängt. Durch diese Art der Befestigung kann man den Markisenstoff bei Bedarf wieder entfernen und ihn gegebenenfalls reinigen. |
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| Markisenstoff gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Qualitäten. Für dieses Sonnensegel sollten Sie einen Stoff verwenden, der witterungsbeständig und reißfest ist, da das Sonnensegel ja nicht wie eine Markise eingerollt werden kann. Im Fachhandel gibt es Markisenstoffe, die wasserabstoßend, schmutz- und ölabweisend mit Scotchgard imprägniert sind, ebenso wie Sonnentuch aus Polyester, das einseitig mit Acrylat beschichtet, lichtecht, wetterfest und schmutzabweisend durch Teflon ist und eine hohe Wasser- und UV-Beständigkeit besitzt. |
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Allgemeines zur Fleckenentfernung bei Markisenstoffen |
- Fett- und Ölflecken können mit Waschbenzin und einem trockenen, saugfähigen Tuch entfernt werden.
- abperlende Flüssigkeiten mit einem trockenen, saugfähigen Tuch abtupfen.
- Losen Schmutz bitte regelmässig abbürsten oder mit Wasser (zum Beispiel Gartenschlauch, bei niedrigem Druck) absprühen.
- Wenn eine Grundreinigung notwendig sein sollte, Markisenstoff mit Schwamm oder weicher Bürste und einer milden mit viel Wasser verdünnten Waschmittellauge reinigen.
- Anschliessend gut mit Wasser spülen, damit keine Seifenreste auf dem Markisenstoff zurückbleiben.
- Bei Bedarf kann auch die Imprägnierung mit einem Zeltspray wieder aufgefrischt werden.
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| Moderne Markisenstoffe sind durch Spezialimprägnierungen geschützt und behalten dadurch bei sachgemässer Behandlung lange ihr schönes Aussehen. Haben Sie im Garten vielleicht Platz für einen überdachten Sitzplatz? Wenn Sie an den Seiten den Markisenstoff herunterfallen lassen (an den Enden mit Alurohren erschwert) haben Sie auch einen seitlichen Sonnenschutz, denn Sie in der Länge variieren können, falls Sie die Gesamtlänge des Markisenstoffes richtig einplant haben. Zwei weitere Einsatzmöglichkeiten zeigen Ihnen die folgenden Zeichnungen. Vielleicht fallen Ihnen ja aber auch noch mehr Verwendungsmöglichkeiten für das Sonnensegel ein. |
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| Tabelle Leimbinder für hochwertige Konstruktionen: |
| So finden Sie die richtigen Querschnitte! |
Pfosten |
| Höhe des Pfosten |
Dimension Pfosten |
| bis 225 cm |
10 / 10 |
| bis 300 cm |
12 / 12, 14 / 14 |
| Diese Tabelle ersetzt keine Statik | |
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Sparren |
| Abstand Sparren (b) |
Länge Sparren |
Dimension |
| bis 75 cm |
bis 300 cm |
6 / 14 |
| bis 400 cm |
6 / 16 |
| bis 500 cm |
8 / 16 |
| bis 100 cm |
bis 300 cm |
6 / 16 |
| bis 400 cm |
8 / 16 |
| bis 500 cm |
10 / 16, 10 / 20 |
| bis 650 cm |
12 / 16 - 14 / 20 | |
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Pfetten |
Abstand der Pfosten Von Mitte bis Mitte (a) |
Dimension Pfette |
| bis 300 cm |
8 / 16, 10 / 16 |
| bis 400 cm |
12 / 16, 12 / 20 |
| bis 500 cm |
12 / 24 |
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| Kopfbänder |
| je nach Pfosten, z.B. 6 / 12 oder 6 / 14 | |
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