Sehr geehrte Familie Muster,
Sie sind wie wir Gartenliebhaber und freuen sich wie wir über alles, was wächst und grünt. Allerdings unsererseits mit der Einschränkung, daß sich der XYZ-Baum auf Ihrem Grundstück (die Taxus-/Liguster-/XYZ-Hecke an der Grenze zu unserem Grundstück) inzwischen so ausgebreitet hat, daß
- im Herbst das Laub auf unser Grundstück fällt
- bei uns auf vielen Quadratmetern nichts mehr wächst, weil die Wurzeln meterweit zu uns herüberwachsen
- uns auf unserer Terrasse (in Teilen unseres Gartens) das Sonnenlicht weggenommen wird.
Wir möchten ungern die gute Nachbarschaft stören, indem wir die herübergewachsenen Wurzeln Ihrer Hecke (Ihres Baumes) abstechen und die Äste einfach absägen und auf Ihrem Grundstück ablegen. Deshalb schlagen wir vor, daß wir die Sache vernünftig angehen und gemeinsam überlegen, wie wir unsere beiderseitigen Interessen unter einen Hut bringen können. Eine denkbare Lösung wäre, daß Sie
- die Hecke zweimal jährlich schneiden auf eine
Maximalhöhe von 1,60 m
- den XYZ-Baum kräftig zurückschneiden
(den Baum fällen und stattdessen einen nur mittelhoch
wachsenden Obstbaum pflanzen)
Bitte geben Sie uns in den nächsten Tagen Nachricht.
Mit freundlichem Gruß
Familie Thomas Schreiber
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