
Topfuntersetzer müssen sein. Also bauen Sie doch einmal einen aus Buchenholz oder sogar aus einem aufregend gemaserten
Reststück tropischen Hartholzes.
Bei der Herstellung beginnt man als erstes mit der Bearbeitung der Leisten (1). Sie werden zugeschnitten und danach wird jeweils rechts und
links 3 cm von der Kante ein 6,5 mm-Loch gebohrt, damit man anschließend ein 6 mm-Alurohr leicht durch die
Bohrung schieben kann. Jetzt werden zwei Rundstäbe (2) zugeschnitten und ebenfalls mit Bohrungen versehen, wieder 3 cm vom Ende.
Diesmal aber ein Loch von 4 mm. Anschließend mit einem 6 mm-Bohrer an der gleichen Stelle bohren, allerdings nur 5 mm
tief, so dass sich das Alurohr (3) ein Stück in den Rundstab schieben läßt.
Jetzt werden die zwei Rundstäbe und die fünf Leisten geschliffen
und mit Hartöl versiegelt. Möchte man farbliche Akzente setzen, kann man vor dem behandeln mit Hartöl die Leisten mit Wasserbeize lasieren. Sind
die Holzoberflächen trocken, werden die Leisten (1) auf die Alurohre (3) gesteckt, dann steckt man die Rundstäbe (2) auf die Enden der Alurohre.
Jetzt werden 4 mm-Gewindestangen (4) von außen durch Rundstab und Alurohr geschoben und an den Enden mit Hutmuttern (5) verschraubt.
Bei der Benutzung des Untersetzers hat man jetzt die Möglichkeit, die Leisten beliebig auf den Alurohren zu verschieben, um sie Töpfen und Platten
anzupassen.
Möchte man keine geraden, sondern geschwungene oder schräge Leisten verwenden, wie in A,B,C gezeigt, ist es wichtig, die Leisten breiter zu schneiden.
In jedem Fall ist darauf zu achten, das vor dem Zuschnitt der Rundungen oder Schrägen erst die Löcher in die Leisten gebohrt werden, da in eine Rundung
oder Schräge kein exaktes Loch gebohrt werden kann.
Materialliste:
| 5 Stück |
Leisten (1) |
Buche |
20,0 x 4,0 x 2,5 cm |
| 2 Stück |
Rundstäbe (2) |
Buche |
2,0 cm / 20,0 cm lang |
| 2 Stück |
Alurohre (3) |
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M4 / 41,0 cm lang |
| 2 Stück |
Gewindestange (4) |
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M4 / 44,8 cm lang |
| 4 Stück |
Hutmuttern (5) |
|
M4 |
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