Die Wiege wurde in früheren Generationen weitervererbt. Aber wer will heute schon so ein Nullachtfünfzehn-Standardbettchen
jahrzehntelang aufheben? Mit unserer Individuallösung, die Sie je nach Geschick wunderbar und farbenfroh lackieren können, könnte das anders werden.
Vielleicht werden Ihre Kinder und Kindeskinder darin noch in den Schlaf gewiegt. Und nun aber ran an Holz und Werkzeug - und los geht es mit dem
Bau des Kinderbettchens:
- Kopf- und Fußteil aus Multiplex, 18 mm, zuschneiden. Die Ellipsenformen für den unteren Rand und den Ausschnitt anzeichnen und ausschneiden.
( Als einfaches Hilfsmittel können die Formen z. B. als Schablone auf Papier aufgezeichnet, an den Mittelachsen gefaltet und ausgeschnitten werden ).
Oberflächen schleifen.
- Seitenteile 100 mm und 35 mm auf Maß ablängen, schleifen und kennzeichnen. Position an Kopf-/Fußteil anzeichnen und je zwei Dübellöcher pro Teil
und Seite bohren.
- Holzkugeln einspannen, genau anzeichnen und mittig durchbohren. Danach farbig lasieren. ( Auf kindergeeignete Farbe achten )
- Löcher für Rundstäbe 12 mm in allen Seitenteilen parallel anzeichnen und 10 mm tief bohren. ( Mit einer Schablone für immer gleichen Abstand
untereinander und zum Rand geht es schneller und präziser )
- Rundstäbe auf Maß ablängen.
- Holzkugeln auf die Rundstäbe schieben, Position anzeichnen, an den Stellen Leim angeben und solange der Leim abbindet nicht verschieben.
- Alle Rundstäbe in die Bohrungen der Seitenteile einleimen und dabei die Maße der kompletten Seitenelemente überprüfen.
- Leisten 25 x 25 mm als Lattenrostauflager mit Unterkante bündig am 100 mm Seitenteil festleimen.
- Drehgelenke für Räder aus Multiplex, 18 mm, L-förmig zuschneiden ( siehe Detailschnitt). Länge an Bettgestell abmessen (unter Berücksichtigung
vom Radius des Rades) und Löcher für Achse, Radaufhängung und Drehpunkt (Drehgelenkaufhängung) anzeichnen und bohren. Die Räder müssen nach unten
geklappt minimal über die Unterkante des Kopfteils hinausragen.
- Drehpunkt für Drehgelenkaufhängung an Seitenteilen anzeichnen und Bohrloch für Gewindemuffe bohren.
- Achse aus Gewindestab und Alurohr, Räder und Drehgelenke mit Muttern und Scheiben zusammenbauen und mit Gewindestäben an
Seitenteilen befestigen.
- Griffbügel am Ende mittig durchbohren, d = 12 mm, und Ende abrunden. Griffstange durch Bügel durchstecken, verleimen und bündig schleifen.
Lage an Kopf- und Fußteil anzeichnen und je ein Dübelloch bohren und verleimen
- Kopf-/Fußteil mit den Seitenteilen verleimen und mit Spanngurten fest zusammenzwingen.
- Räder befestigen und Federclips zur Fixierung der Achse unter Seitenteilen und an Kopfteil anschrauben.
- Latten für Lattenrost in Gestell legen und Abstand definieren. Gewebegurt an Latten festtackern.
- Kanten schleifen und Oberflächen wachsen.
| Position |
Anzahl |
Art |
Bezeichnung |
Maße |
| 1 |
2 |
Multiplex |
Kopf-/ Fußteil |
18 mm stark, 754 x 885 mm |
| 2 |
2 |
Massivholz |
Seitenteil |
24 mm stark, 1400 x 100 mm |
| 3 |
4 |
Massivholz |
Seitenteil |
24 mm stark, 1400 x 35 mm |
| 4 |
26 |
Rundholz |
Rundstäbe |
12 mm stark, 370 mm |
| 5 |
26 |
Rundholz |
Rundstäbe |
12 mm stark, 195 mm |
| 6 |
12 |
Massivholz |
Kugeln |
d = 35 mm |
| 7 |
2 |
Massivholz |
Räder |
d = 125 mm |
| 8 |
2 |
Rundholz |
Griff |
d = 12 mm |
| 9 |
4 |
Massivholz |
Griffbügel |
50 x 18 x 18 mm |
| 10 |
2 |
Massivholz |
Leisten |
25 x 25 x 1400 mm |
| 11 |
19 |
Massivholz |
Lattenrost |
15 mm stark, 80 mm x 696 mm |
| 12 |
2 |
Multiplex |
Drehgelenk |
18 mm stark, 25 mm x ca. 155 mm |
| 13 |
2 |
Multiplex |
Drehgelenk |
18 mm stark, 25 mm x 25 mm |
| 14 |
2 |
Gewindestab |
Radaufhängung |
M 8, L ca. = 76 mm |
| 15 |
2 |
Gewindestab |
Drehgelenkaufhängung |
M 8, L = ca. 40 mm |
| 16 |
1 |
Gewindestab |
Drehgelenkachse |
M 8, L = ca. 770 mm |
| 17 |
1 |
Alurohr |
Drehgelenkachse |
d = 10 mm, L = ca. 750 mm |
| 18 |
6 |
Hutmuttern |
|
M 8 |
| 19 |
4 |
Gewindemuffen |
|
M 6 |
| 20 |
6 |
Unterlegscheiben |
|
für M 8 |
| 21 |
4 |
Federclips |
|
für Arretierung der Radachsachse |
| 22 |
|
Gewebegurt |
für Lattenrost |
L = 2 x 1400 mm |
|
|