Beton |
Vorzüge von Beton
- Hohe Festigkeit
- Beliebige Formgebung
- Langlebigkeit
- Gute Schalldämmeigenschaften
Nachteile von Beton
Nachteilig wirkt sich hingegen
seine hohe Dichte in Bezug auf die Wärmedämm-Eigenschaften aus. Eine Betonaußenwand oder die Bodenplatte eines nicht unterkellerten
Gebäudes muss immer mit einer zusätzlichen Wärmedämmung versehen werden, um die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung einzuhalten.
Geschichte des Beton
Das Wort Beton stammt von dem lateinischen Wort "bitumen" ab (eigentlich Asphalt oder Erdpech). Durch die
Übernahme ins französische wurde "bitumen" zu "béton". Hier bedeutet es Stein-, Grob- oder auch Gussmörtel. Die Anfänge des neuzeitlichen
Zementbetonbaus liegen etwa 100-120 Jahre zurück, zu Ende des 19. Jahrhunderts.
Rohstoff und Herstellung von Beton
Beton ist
ein Gemenge aus Zuschlagstoffen und Zement. Dieses wird unter Zugabe von Wasser gemischt und kann dann in nahezu beliebige Formen gegossen werden.
Zuschlagstoffe sind im Allgemeinen Kies oder Splitt. Als Bindemittel dient Zement.
Festigkeit des Betons
Wichtig bei
der Wahl der Zuschlagstoffe ist die Abstufung der Korngrößen. Ein Beton, der nur aus Kieseln einer Größe besteht, besitzt keine guten Eigenschaften.
Man kann ihn nicht genügend verdichten und man benötigt zu viel Zement, um die Körner "aneinanderzuleimen" - außerdem besitzt er nur eine geringe
Festigkeit. Man kann sich dies an einem Beispiel aus der Küche gut vorstellen: Erbsen, die in ein Einmachglas gefüllt werden, können nicht gut
verdichtet werden, es bleiben immer große Hohlräume übrig. Viel besser ist es daher, so genannte gestufte Körnungen zu verwenden. Die verschiedenen
Korngrößen werden so gewählt, dass fast alle Hohlräume von (billigem) Zuschlagstoff ausgefüllt werden. Der Zement fungiert beim "Einbringen" des
Betons als Schmiermittel und übernimmt beim Aushärten dann nur noch die Aufgabe, die Körner miteinander zu verkleben.
Vorteile bei Verwendung veschiedener Korngrößen
- Man benötigt weniger Zementleim (billiger).
- Der Beton besitzt eine höhere Festigkeit, da das Korngerüst homogen ist.
- Der Beton ist besser zu verarbeiten.
- Der Beton ist besser zu verdichten.
- Die Kosten werden reduziert.
Verwendung und Einsatzgebiete von Beton
Da sich Beton in nahezu
beliebige Formen gießen lässt, ist seine Verwendung so vielfältig wie die Formen selber. Aufgrund der speziellen Anforderungen an den Stahlbeton
sind allerdings keine beliebig filigranen Bauteile möglich. Die nötige Überdeckung der Bewehrung, die Durchmesser der Stahleinlagen und der
Zuschlagkörner legen die Bauteilabmessungen weitgehend fest.
Beton, besser Stahlbeton, ist der Baustoff schlechthin. Es gibt fast keine
Beschränkung, was seine Einsatzmöglichkeiten angeht. Seine Verwendung im "normalen" Hochbau reicht von den Fundamenten und der Bodenplatte zu den
Kellerwänden, von den Geschossdecken über die Stützen und Balken zu den Treppen. Im Ingenieurbau kommen vorgespannte oder schlaff bewehrte Balken
als Brückenträger zum Einsatz.
Man denke an Schornsteine oder Kühltürme, Staumauern oder Winkelstützwände, überall wird Stahlbeton verwendet. Ob Bewehrungseisen, Zement oder Betonzusatzstoffe – bei den EUROBAUSTOFF-Händlern findet man alles, was zur Herstellung von Stahlbeton benötigt wird.
Beton beim Kellerbau
Keller werden hauptsächlich aus Beton hergestellt, häufig aus vorgefertigten Betonwänden. Wenn Sie
sich speziell über Betonkeller informieren wollen ("weiße Wanne"), dann klicken Sie hier. |
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