Unterwand-Heizkörper als Alternative zur Innendämmung Ein Raum muß beheizt werden, erst
recht ein Raum mit schlecht gedämmter Außenwand. Nun kann man ja das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, nämlich eine Wandstrahlungsheizung
einbauen, die generell als sehr gesunde Wärmequelle gilt. Das geht natürlich n u r, wenn die Heizung nicht direkt mit dem Mauerwerk verbunden
wird, weil man sonst die Fassade auch nach außen aufheizen würde. Logitherm U
nterwand-Heizkörper für die Wand-Strahlungsheizung liegen nicht direkt auf, sondern halten aufgrund zweier Montagebeilagen, deren Stärke mind. 6 mm
oder mehr (je nach Konstruktion der Innenwandverkleidung) ist, Abstand zur Außenwand. Dadurch geht nur eine kleine Energiemenge in die Außenwand.
Dies ist gerade bei Passiv-Wänden ein Vorteil, da diese dadurch trockener werden und der Dämmwert sich wesentlich erhöht. Im Endeffekt ist dadurch
der Energieverlust sehr gering.
Die
Wärmeübertragung des Unterwand-Heizkörpers (übrigens eine Warmwasserheizung wie andere Heizsysteme auch) erfolgt in den Raum durch Kontaktwärme über
die Wandverkleidung, die erwärmt wird und in den Raum abstrahlt. Bedingt durch die leichte Wärmeabstrahlung nach hinten, gibt es kein Tauwasser-Problem
und somit auch keine Schimmelbildung. Schimmelbildung kann es bei einer Wandstrahlungsheizung deshalb nicht geben, weil die Wandoberflächen annähernd
an der Raumtemperatur oder höher liegen und sich dadurch kein Schwitzwasser bilden kann.
Bei Wänden mit schlechteren k-Werten als 0,4
(siehe unser Beitrag k-Werte), ist eine zusätzliche Wärmedämmung jedoch durchaus angebracht. Hersteller
Logitherm empfiehlt dafür Holzweichfasserplatten oder Baumwoll-Dämmatten. |
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