Innendämmung mit Foamglas-Platten Foamglas-Platten zur Innendämmung werden
verstärkt eingesetzt - u.a. wird der viele Jahre brach gelegene Schürmann-Bau in Bonn mit Foamglas ausgekleidet. Aus ökologischer Sicht ist
das Material nicht nur unbedenklich, sondern hat auch den Vorzug, aus Altglas hergestellt worden zu sein. In Verbindung mit dem Spezialkleber
PC 56 ist Foamglas absolut dampfdicht, eine zusätzliche Dampfsperre ist also überflüssig. Foamglas ist nicht entflammbar, so daß auch Schwel-
und Glimmbrände ausgeschlossen werden können. Die Platten sind leicht, können ebenso leicht zurechtgeschnitten, verputzt oder mit Rigipsplatten
verkleidet werden, ohne daß eine Ständerkonstruktion erforderlich wäre.
Da Foamglasplatten bei unebenen Untergründen nicht vollständig
verklebt, sondern mittels "Batzen" am Mauerwerk befestigt werden, also Luft zwischen Mauerwerk und Dämmplatte verbleibt, muß darauf geachtet
werden, daß die Fugen zwischen den Platten und die Anschlüsse zwischen Dämmplatte und Boden/Decke fest verschlossen werden, damit etwaige
feuchte Raumluft nicht hinter die Bauplatte gelangen kann.
Der Hersteller stellt zur Frage des Raumklimas und der "atmenden Wände" fest,
daß nicht der Wandquerschnitt bzw. der verwendete Dämmstoff, sondern lediglich der "raumseitige Oberflächenabschluß" aus sorptionsfähigem Material
wie Putze, Gipskartonplatten, Tapeten oder Holzverkleidungen in Verbindung mit Einrichtungsgegenständen für den raumklimatischen
Feuchtigkeitsausgleich sorgen. "baumarkt.de" fügt hinzu: Solange gut gelüftet wird. |
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