Unserem "Chefheimwerker" Wolfram Dübbel ist aufgefallen, dass im Bundestag kaum ein Heimwerker sitzt. Nach dem Erfolg der Piratenpartei denkt er nun darüber nach, eine Heimwerkerpartei zu gründen. Das Parteiprogramm hat er schon mal entworfen.
Das Programm der neuen Heimwerkerpartei HWP
- Der Mensch ist frei, der Heimwerker sowieso. Niemand darf ihm vorschreiben, welche Arbeit er mit welchem Werkzeug und welchem Material ausführt.
- Der Heimwerker hat Anrecht auf eine mindestens 24 qm große Werkstatt, für deren Bau und Einrichtung er einen Zuschuss von 12.000 Euro erhält.
- Der Heimwerker ist bereit, gegen ein geringes Salär anderen Menschen bei Bau- und Umbauarbeiten zu helfen. Niemand darf ihn deswegen als Schwarzarbeiter schmähen.
- Die HWP bildet Fachgruppen, die die Bauqualität an öffentlichen Bauten überwacht.
- Die HWP nimmt auch Frauen als Mitglieder auf, sofern diese in der Lage sind, zu erklären, wofür man einen Maulschlüssel, einen Klümpfel und einen Rüttler braucht.
- Der Heimwerker hat das Recht, täglich bis 22.00 Uhr zu hämmern und zu bohren bei Einhaltung einer einstündigen Mittagspause.
- Dem Heimwerker ist alle zwei Jahre eine Reise in ferne, unterentwickelte Länder zu finanzieren, damit er dort seine Fachkenntnisse weiter vermitteln kann.
- Als Kandidat für den Bundestag darf nur aufgestellt werden, wer sich als tüchtiger Heimwerker erwiesen hat.
- Heimwerker, die sich in Ausübung ihrer Tätigkeit verletzt haben, haben einen gesetzlichen Anspruch auf Chefarztbehandlung und 1-Bett-Zimmer im Krankenhaus.
- Gewalttäter, die mit einem Schlag- oder Stichwerkzeug eine andere Person verletzt oder um die Ecke gebracht haben, erhalten mildernde Umstände bei der Strafzumessung, wenn sie nachweisen können, dass sie die Tatwerkzeuge selbst hergestellt haben.
Soweit das Parteienkonzept, aufgestellt von
Wolfram Dübbel |