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Wie der Name bereits sagt handelt es sich beim zweischaligen Mauerwerk um ein Mauerwerk mit zwei Mauerschalen. Diese können ohne Zwischenraum wie beim Verblendmauerwerk oder mit Zwischenraum gemauert sein. Dieser Zwischenraum kann zum Beispiel nur mit Luft gefüllt sein. Wobei das Wörtchen \"nur\" irreführend ist, denn Luft ist ein ausgezeichneter Wärmedämmer. Damit die einzelnen Schalen standfester sind, werden sie in regelmäßigen Abständen durch Maueranker oder spezielle Verbundziegel miteinander verbunden. Zweischaliges Mauerwerk mit Luftraum wird auch als Luftschichtmauerwerk oder Hohlmauerwerk bezeichnet.
Zwischen den beiden Schalen kann aber auch eine Wärmedämmung eingebracht sein. Die Kerndämmung sollte nicht dicker als 15 cm sein. Als Dämmstoff kommen Mineralfaser- oder Hartschaumplatten sowie eine Dämmschüttung in Frage. Die Schüttung besteht aus wasserabweisendem Leichtzuschlag, z.B. aus vulkanischem Gestein. Beide Mauerschalen sollten mindestens 11,5 cm dick sind und müssen mit Drahtankern verbunden sein.
Bei einer zweischaligen Außenwand mit Luft- und Dämmschicht müssen die beiden Schalen ebenfalls miteinander verankert sein. Die Mindestdicke für die Außenschale betragen 9 cm, für die Innenschale 11,5 cm und für die Luftschicht 4 cm, wenn überquellender Mörtel abgestrichen ist. Da Luft- und Dämmschicht zusammen
15 cm nicht überschreiten sollen, darf die Dämmschicht nicht mehr als 11 cm dick sein. Die Luftschicht sorgt dafür, dass Feuchtigkeit vor der Dämmung abgeführt wird und somit kein Tauwasser entstehen kann. Die Feuchtigkeit muss durch entsprechende Öffnungen entweichen. Diese sind oben und unten an der äußeren Schale.
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