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Konstruktiver Holzschutz ist die Bezeichnung für alle Maßnahmen, die eine Dauerbelastung von Holz im Außenbereich vor allem durch Nässeeinwirkung verhindern oder doch zumindest stark einschränken, ohne dass das Holz mit Holzschutzmitteln behandelt werden muss. Zu diesen konstruktiven Maßnahmen gehören die Wahl von hochwertigen Hölzern, möglichst weit überkragende Dächer, die Schlagregen von einer Holzverkleidung fern halten, die ausreichende Hinterlüftung einer vorgesetzten Brettbekleidung, damit feucht gewordenen Holz wieder abtrocknen kann und ferner auch das Einhalten eines Abstands von 30 cm zwischen einer Fassadenverkleidung aus Holz und dem Erdreich. Die Hinterlüftung sollte 2 cm nicht unterschreiten, 4 cm wären ideal. Ein Abstand von nur 10 cm zwischen Brettbekleidung und Boden ist möglich, wenn eine Kiesdrainage angelegt und diese mit einem Rost abgedeckt wurde.
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