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Pochende sowie kratzende Geräusche oder gar Löcher im Gebälk sind für viele Hausbesitzer der blanke Horror. Schnell heißt es dann: "Ich habe den Holzwurm". Dies ist allerdings nicht ganz richtig, denn einen Holzwurm gibt es überhaupt nicht. Was als Holzwurm angesehen wird, sind Larven von holzzerstörenden Insekten, die dickere oder dünnere Gänge durch das Holz fressen. Daher wird manchmal vom großen und kleinen Holzwurm gesprochen. Der große Holzwurm ist dann der Hausbock und der kleine Holzwurm der Nagekäfer und seine Familie. Zu den Trockenholz-Insekten, und diese findet man hauptsächlich in Häusern und Gebäuden, zählt auch der Splintholz-Käfer. Hausbock, Nagekäfer und Splintholz-Käfer sind die drei Arten, die wirklich gefährlich sind. Sie können an Dachstühlen, Deckenbalken, Parkett, Möbeln, Treppen, Bilderrahmen oder Schnitzereien erhebliche Schädigungen verursachen. Besonders gefährlich wird es, wenn dabei die Statik des Gebäudes beeinträchtigt wird. Durch Vorsorge und Verwendung von Brettschichtholz oder Konstruktionsvollholz kann die Insektenplage zwar verringert werden, auszuschließen ist sie dennoch nicht. Die modernen Holzwerkstoffe sind glatt und frei von Rissen. Schlechte Zeiten also für die Weibchen der Insekten, die kein Platz für ihre Eier finden.
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