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Zinkdach

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Ein Zinkdach wird meist als nicht tragende Metalldeckung hergestellt. In Form von Tafeln, Trapezblechen oder großen Scharen (Bändern) kommt das Zink auf eine vollflächige Schalung, meist aus Holz. Für ein dichtes Dach sorgen Stehfalze. Der verwendete Werkstoff bei einem Zinkdach ist Titanzink. Titanzink wird bandgewalzt und in verschiedensten Abmessungen in Form von Bändern und Tafeln angeboten. Die Standardbreiten von Bändern bewegen sich zwischen 500mm und 1000mm. Tafeln besitzen eine Größe von 1.000 x 2.000 mm bzw. 1.000 x 3.000 mm. Durch Witterungseinflüsse bildet sich eine graublaue Schutzschicht, die für den hohen Korrosionswiderstand verantwortlich ist. Die Verarbeitung von Titanzink ist problemlos. Es läßt sich durch Kanten, Schweifen, Bördeln, Runden oder Falzen an alle Bauformen anpassen. Die Verbindung zwischen den einzelnen Tafeln bzw. Bändern erfolgt mit Handwerkzeug oder Falzmaschinen wie beispielsweise Profilieranlagen oder Dachfalzschließer. An der Unterkonstruktion werden Titanzink-Bauelemente durch Schiebe- und Festhafte befestigt. Die Anschlüsse werden aus dem gleichen Material durch Falzen, Überdecken oder Aufklemmen hergestellt. Durch Weichlöten lassen sich die Elemente kraftschlüssig miteinander verbinden. Titanzink kann bei belüfteten oder unbelüfteten Dächern verwendet werden. Die gebräuchlichere Methode ist allerdings das belüftete, zweischalige Kaltdach. Im Gegensatz zu Alumiumdächern werden Zinkdächer auch als Steildächer mit einer Neigung von über 20 Grad ausgeführt.

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