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Wassergewinnung

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Auf der Welt gibt sehr viel Wasser. Aber die Weltmeere, Nordsee und Ostsee oder das Mittelmeer benutzt man nur in Ausnahmefällen zur Trinkwassergewinnung, da das Salzwasser nicht als Trinkwasser genutzt werden kann. In einigen Ländern muss allerdings aus dem Meerwasser Trinkwasser gemacht werden. Das Meerwasser wird entsalzt. Zur Wassergewinnung steht uns also nur das Oberflächenwasser aus Flüssen, Seen und Talsperren und das natürliche Grundwasser und Quellwasser zur Verfügung. Da das Wasser aus dem Oberflächenwasser häufig verschmutzt ist, nutzt man die Filterwirkung des Untergrundes. Das Wasser fließt z.B. durch den Kies der sich im Untergrund befindet. Einige Schmutzteilchen bleiben an den Schichten im Boden hängen und das Wasser wird sauberer. Wenn die Filterstrecke (den Weg den das Wasser im Boden zurücklegen muss) lang genug ist, kann das Wasser so gut sein, dass es Trinkwasserqualität hat. Das Wasser fließt in einen Brunnen, dort sammelt sich das Wasser. Es kann jetzt mit elektrischen Pumpen in den Hochbehälter gepumpt werden. Im Untergrund der Erde in den Hohlräumen der Steine finden wir in unterschiedlichen Tiefen das Grundwasser. Tiefes Grundwasser steht dort häufig mehrere Tausend Jahre. Da dieses Grundwasser oder das Quellwasser meist sauberer als das Oberflächenwasser ist, wird dieses Vorkommen vorzugsweise genutzt.

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