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Walzenmühlen und Walzenbrecher werden zur Zerkleinerung von mittelharten bis weichen Materialien wie Kalkstein, Dolomit und Schlacken verwendet. Die maximale Aufgabekorngröße beträgt 50 mm. Nach dem Zerkleinern ist das Material noch bis 15 mm groß. Der Zerkleinerungsmechanismus der Walzenbrecher und Walzenmühlen besteht aus einer oder mehrerer Walzen, die sich um ihre horizontale Achse drehen. Die Oberfläche der zylindrischen Walzen kann glatt, geriffelt (Walzenmühle) oder gezahnt (Walzenbrecher) sein.
Das Zerkleinern des zugeführten Aufgabegutes erfolgt bei gleichen Umfangsgeschwindigkeiten durch Druck und Scherung und bei Walzenbrechern zusätzlich durch Schlag an einer Schwinge (Einwalzenbrecher) oder zwischen gegenläufigen Walzen (z.B. Zweiwalzenbrecher, Mehrwalzenbrecher, Zweiwalzenmühlen, Mehrwalzenmühlen).
Vorteile der Walzenbrecher und Walzenmühlen sind der einfache Aufbau, der günstige Durchsatz und die Unempfindlichkeit beim Durchgangnichtbrechbarer Teile durch die Abfederung einer Walze. Nachteile entstehen durch den hohen Walzenverschleiß und durch die Gefahr, dass unzerkleinertes Brechgut durch den Brechspalt rutschen kann.
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