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Wärmeschutzglas

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Das Wärmeschutzglas ist ein Isolierglas, das die Wärme möglichst im Raum und die Kälte möglichst draußen lassen soll. Allerdings wird diese Anforderung keineswegs nach dem Schema erreicht, je dicker die einzelne Glasscheibe und je breiter der gasgefüllte Scheibenzwischenraum, um so mehr Wärmeschutz. Für die Isolierwirkung ist die Beschichtung der Scheibe wesentlich wichtiger, als ihre Dicke. Und bei gleicher Beschichtung und gleichem Füllgas kann eine Senkung des U-Wertes nicht durch eine unbegrenzte Erhöhung des Scheibenzwischenraums erfolgen, da sonst Konvektion einsetzt und die möglichen Gewinne eines größeren Zwischenraums kompensiert oder sogar die Dämmung vermindert wird (Konvektion = das Gas kann bei Erwärmung aufsteigen und bei Abkühlung sinken). Die wichtigsten Beurteilungskriterien beim Wärmeschutzglas sind die Gesamtenergiedurchlässigkeit (g-Wert) und der Wärmedurchgangskoeffizient Ug (auch als kv-Wert bezeichnet). Von einem guten Wärmeschutzglas kann gesprochen werden, wenn der kv-Wert bei 1,2 W/m²K (oder niedriger) und der g-Wert bei 63 % (oder höher) liegt.

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