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Trockeneisstrahlen

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Das Trockeneisstrahlen ist ein Druckluftstrahlverfahren, bei dem als Strahlmittel festes Kohlendioxid, sogenanntes Trockeneis, mit einer Temperatur von -78° Celsius verwendet wird. Das Verfahren wird in verschiedenen Bereichen der Reinigung (z.B. zum Entfernen von Anstrichen) eingesetzt. Im Detail verläuft der Reinigungsprozess in drei Phasen ab. In der ersten Phase wird die Verschmutzung durch das Trockeneis versprödet. Durch den thermischen Schock – das Eis ist immerhin minus 78 Grad kalt – lockert sich in der zweiten Phase die Verbindung zwischen Schmutz und Untergrund. In der dritten Phase schließlich spricht man von einer explosiven Sublimation – dem Übergang des festen Kohlendioxids in den gasförmigen Aggregatzustand mit einer 800-fachen Vergrößerung. Während des gesamten Reinigungsprozesses gibt es keine Flüssigkeitsphase, was natürlich bei Holz von Vorteil ist, weil dieses nicht feucht wird.

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