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Unter Tiefenrüttelverfahren werden verschiedene Systeme zur Baugrundverbesserung
zusammengefasst. Sie dienen vor allem der Gründung von Bauwerken auf nicht ausreichend
tragfähigem Baugrund. Es kommen drei verschiedene Tiefenrüttelverfahren zum Einsatz. Mit dem Rütteldruckverfahren werden grobkörnige Böden in sich selbst verdichtet. Beim Rüttelstopfverfahren werden in gemischt- und feinkörnigen, nicht verdichtungsfähigen
Böden lastabtragende Säulen aus Kies oder Schotter eingebaut. Mit dem dritten Verfahren werden pfahlartige Gründungselemente hergestellt, über die verhältnismäßig hohe Lasten abgetragen werden
können, wenn ein dauernder tragfähiger Verbund mit Stopfsäulen nicht gewährleistet ist.
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