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Als Spielgeräte werden Vorrichtungen wie Schaukeln, Wippen, Rutschen, Sandkästen, Spielhäuser oder Spieltürme bezeichnet, die Garten aufgebaut werden und zum Spielen für Kinder gedacht sind. Kinderspielgeräte werden aus den unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Kunststoff oder Metall angeboten. Besonders edel, langlebig und robust sind Spielgeräte aus Holz. Im Holzhandel werden Kinderspielgeräte häufig als komplette Bausätze angeboten. Von den benötigten Schrauben, Muttern, Bolzen, Verbindungsbügeln und Bohrern bis hin zum Holz ist bei solchen Bausätzen alles dabei, was der Selbermacher zum Zusammenbau benötigt. Besonders geeignet für Kinderspielgeräte sind Holzarten mit einer natürlichen Resistenz gegen Fäulnis wie Lärche. Auch druckimprägnierte Nadelhölzer wie Kiefer werden verwendet. Spielgeräte im Garten benötigen einen geeigneten Standort und genügend Fläche. Für eine Schaukel wird mindestens 20 m², für einen Kletterturm mit Rutsche mindestens 35 m² Grundfläche benötigt. Damit die Kinder ständig im Blickfeld sind, sollten die Geräte nur in Sichtweite von Terrasse oder Haus aufgestellt werden. Es ist zudem auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand von zwei Metern zu Wänden, Wegen oder Beeteinfassungen zu achten. Besonders bei einem Kletterturm muss auch an den Fallschutz gedacht werden. Je höher die Geräte, desto weicher sollte der Untergrund sein. Bei einer Höhe von über einem Meter muss der Untergrund aus Sand, feinem Kies, Borke, Holzschnitzeln oder Fallschutzplatten bestehen, da sonst Verletzungen möglich sind. Nägel sind bei Spielgeräten tabu, denn diese reißen bei Dauerbelastung und können zu einer schlimmen Gefahr werden. Es müssen daher Schrauben verwendet werden. Gerade bei Klettergeräten und Sandkästen ist wichtig, dass die Schraubenköpfe im Holz versenkt werden. Gewindeenden von Schrauben dürfen niemals vorstehen, sondern müssen mit einer Metallsäge durchtrennt werden. Scharfe Kanten werden mit einer Metallfeile geglättet. Zudem sollten alle Ecken und Kanten abgerundet werden, um eine Verletzungsgefahr auszuschließen. Ein Kletterturm muss im Boden verankert sein, damit er nicht umkippen kann. Dazu ist notfalls ein Betonfundament zu gießen, falls der Grundanker in einem weichen Boden keinen Halt findet.
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