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Die Spannungsrisskorrosion ist eine chemische und / oder elektrochemische Korrosion eines Metalls unter gleichzeitiger Einwirkung eines Korrosionsmittels und einer statischen Zugspannung. Im Bauwesen ist die Spannungsrisskorrosion besonders gefürchtet, da sie nur schwer festzustellen ist und zu schlagartigem Versagen von Spannbetonbauteilen führen kann. Spannungsrisskorrosion tritt aber auch in Behältern und Rohren auf. Sie kann dort bei sauren Gasen auftreten, indem bei Taupunktunterschreitung entstehende Schwefelwasserstoffhaltige Kondensate mit der Stahloberfläche reagieren. Spannungsrisskorrosion ist bei einer
Vielzahl von Werkstoffen bekannt. Beispielsweise können Aluminium-, Blei-, Magnesium-, Nickelund
Titanlegierungen, austenitische und niedriglegierte Stähle, aber auch Kunststoffe anfällig
gegenüber Spannungsrisskorrosion sein.
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