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Ein Spannglied wird bei der Herstellung von Spannbeton verwendet. Es wird zwischen unterschiedlichen Arten von Spanngliedern unterschieden. Beim Spannglied im sofortigen Verbund handelt es sich um ein im Betonquerschnitt liegendes Zugglied aus Spannstahl. Dieses wird vor dem Betonieren im Spannbett gespannt. Der wirksame Verbund zwischen Beton und Spannglied entsteht nach dem Betonieren mit dem Erhärten des Betons. Das Spannglied im nachträglichen Verbund wird hingegen gegen den bereits erhärteten Beton gespannt. Das Zugglied aus Spannstahl liegt im Betonquerschnitt in einem Hüllrohr. Der wirksame Verbund zwischen Beton und Spannglied entsteht nach dem Einpressen des Mörtels in das Hüllrohr mit dem Erhärten des Einpressmörtels. Das interne Spannglied ohne Verbund ist nur an den Verankerungen mit dem Tragwerk verbunden. Das Zugglied aus Spannstahl liegt im Betonquerschnitt in einem Hüllrohr und wird beim Vorspannen gegen den bereits erhärteten Beton gespannt. Es übt im Bereich von Spanngliedkrümmungen Umlenkkräfte auf den Beton aus. Das externe Spannglied ohne Verbund liegt außerhalb des Betonquerschnittes, aber innerhalb der Umhüllenden des Bauteils aus Beton. Das Zugglied aus Spannstahl wird beim Vorspannen gegen den bereits erhärteten Beton gespannt und ist mit dem Tragwerk durch Verankerungen und Umlenksättel verbunden.
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