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Solarthermie

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» Entscheidungshilfen zum Einbau einer Solaranlage
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Solarthermie ist die Übertragung der Wärme aus der Sonnenenergie auf ein Medium in einem geschlossenen System. Die Solarthermie kann zur Brauchwassererwärmung und auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Verwendet werden hierfür Flach- und Vakuumröhrenkollektoren. Vorteil der Flachkollektoren ist der günstigere Preis, während Vakuumröhren weniger Platz benötigen. Besonders die gestiegenen Preise für fossile Energieträger wie Kohle und Gas können den Ausschlag für den Bau einer thermischen Solaranlage zur Unterstützung der Brauchwasser-erwärmung und auch der Heizungs-unterstützung geben. Thermische Solaranlagen sind technisch ausgereift und besitzen eine Nutungsdauer von über 20 Jahren. Sie liefern in unseren Breiten genug Energie, um bis zu 60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs zu decken. Wenn Sie die Heizung erneuern, investieren sie damit in die nächsten 20 bis 25 Jahre angesichts steigender Öl- und Gaspreise und einer immer unsichereren Versorgungssituation sollte man vorausschauend planen und investieren. Der Einbau einer thermischen Solaranlage bietet sich insbesondere bei einer Heizungserneuerung oder einer Dachneueindeckung an. In einem geplanten Neubau sollte sie von vornherein mit eingeplant werden, wenn die Voraussetzung einer nach Süden oder Südwesten/Südosten ausgerichteten unverschatteten Dachfläche gegeben ist. Im Laufe ihrer Lebenszeit liefert eine Solaranlage übrigens zehnmal mehr Energie als zu ihrer Herstellung nötig war.

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