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Ein Solarium ist ein Gerät zur Bestrahlung des Körpers mit UV-Licht. Umgangssprachlich wird das Solarium häufig als Sonnenbank bezeichnet. Wichtigster Bestandteil eines Solariums sind die Röhren. Diese UV-Röhren gibt es in unterschiedlichen Leistungsstärken. Für den Hausgebrauch haben die Röhren in der Regel eine Leistung von 80 Watt, in Sonnenstudios ist die Leistung höher und beträgt üblicherweise zwischen 100 und 160 Watt. Bei der Benutzung des Solariums ist dies zu beachten und die Nutzungsdauer entsprechend anzupassen. Neben der Strahlungsstärke spielt auch das Strahlungsspektrum bei der Wahl des Solariums eine Rolle. Dabei wird zwischen UV-A- und UV-B-Strahlung unterschieden. Der UV-A-Anteil sorgt für eine rein oberflächliche Bräune, die zwar schnell eintritt aber auch schnell wieder verblasst. Die UV-B-Strahlung zeigt ihre Wirkung erst nach zwei, drei Tagen. Dafür geht die Bräune tiefer und hält länger an. Der Besuch eines Solariums gilt als die Hauptursache für Hautkrebs, deshalb ist es Minderjährigen seit 2009 verboten, ein Solarium zu nutzen. Ein Solarium hat aber nicht nur gesundheitsschädliche Auswirkungen. In Maßen genossen kann ein Solarium im Winter für ausreichend Licht und Wärme sorgen und bei leichten Depressionen helfen. Auch bei Hautkrankheiten wird mitunter das Solarium zur Therapie eingesetzt.
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