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Schrumpfrisse breiten sich netzförmig aus mit einem Knotenabstand von circa 20 Zentimeter und einer Rissbreite bis etwa 0,5 mm. Nur in seltenen Fällen reichen die Putzrisse bis zum Putzgrund. Schrumpfrisse entstehen bereits ein bis zwei Stunden nach Aufbringen des Putzmörtels. Verhindert man durch eine geeignete Nachbehandlung ein zu schnelles Austrocknen der Putzoberfläche, lässt sich das Rissrisiko deutlich reduzieren, aber niemals völlig ausschließen. Solange sich die Rissflanke jedoch nicht vom Putzgrund löst, führen Schrumpfrisse im Unterputz zu keiner Beeinträchtigung des Putzsystems.
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