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Schrotholz ist grob mit der Axt gehauenes Holz, vergleichbar mit Schrotkorn, das grobgemahlenes Korn ist. Schrotholz wurde in einigen Gegenden wie der Oberlausitz oder Oberschlesien seit Menschengedenken zum Bauen von Häusern und sogar Kirchen verwendet. Nach einer Statistik vom Jahr 1929 standen in West- und Oberschlesien 130 Schrotholzkirchen. Beim Bauen mit Schrotholz wurden Kiefernstämme mit dem Schrotbeil zu groben vierkantigen Balken gehauen und in Blockbauweise zusammengefügt. Ein besonderes Merkmal von Schrotholzhäusern ist die glatte Außenwand. Sie besteht aus Balken, die fugenlos aufeinanderliegen. Das unterscheidet Schrotholzhäusern vom ursprünglichen Blockhaus, das aus Rundhölzern zusammengefügt ist. Erst vor etwa einem Jahrhundert wurden Schrotholzhäuser im Gebiet der Oberlausitz allmählich durch Ziegelbauten ersetzt.
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