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Schlagregenschutz

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Starker Regen kombiniert mit Wind stellt besondere Anforderungen an eine Fassade und die Fenster. Besonders der Putz leidet unter Schlagregen, da das Wasser nicht nur die Fassade herunterläuft, sondern vom Wind regelrecht in den Putz hineingedrückt wird. Auch infolge des Staudruckes wie beispielsweise über Risse, Spalten oder fehlerhafte Abdichtungen kann das Regenwasser in die Konstruktion eindringen. Speziell bei hohen Häusern mit keinem oder nur geringem Dachüberstand nimmt die Wasserbelastung überproportional zu. Wasser sammelt sich unter dem Putz, es kommt zu Frostschäden und Zerstörung des Schutzes. Eine hohe Schlagregenbeanspruchung ist auch im Sockelbereich (Spritzwasserbereich bis zu einer Höhe von etwa 30 cm) zu beobachten. Der Schlagregenschutz kann zum einen durch konstruktive Maßnahmen oder zum anderen durch Putze bzw. Beschichtungen realisiert werden. Zu den konstruktiven Maßnahmen zählen dabei zum Beispiel Außenwandbekleidungen, Verblendmauerwerk oder Schutzschichten im Inneren der Konstruktion. Welche Maßnahme ergriffen werden muss, hängt vor allem von der Intensität der Schlagregenbeanspruchung ab. Diese wird durch Wind und Niederschlag sowie durch die örtliche Lage und die Gebäudeart bestimmt. Dabei muss bei Neubauten dank wasserabweisender Putze und dichter Fenster dem Schlagregenschutz weniger Beachtung geschenkt werden. Bei der Sanierung und Modernisierung von alter Bausubstanz ist der Schlagregenschutz jedoch nach wie vor ein wichtiges Thema.

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