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Schlagregen

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Starker Regen kombiniert mit Wind stellt besondere Anforderungen an eine Fassade und die Fenster. Im Bereich der Fenstertechnik spricht man von Schlagregensicherheit. Besonders der Putz leidet unter Schlagregen, da das Wasser nicht nur die Fassade herunterläuft, sondern vom Wind regelrecht in den Putz hineingedrückt wird. Diese Wasserbeanspruchung nennt man Schlagregenbeanspruchung. Speziell bei hohen Häusern mit keinem oder nur geringem Dachüberstand nimmt die Wasserbelastung überproportional zu. Wasser sammelt sich unter dem Putz, es kommt zu Frostschäden und Zerstörung des Schutzes. Eine hohe Schlagregenbeanspruchung ist auch im Sockelbereich (Spritzwasserbereich bis zu einer Höhe von etwa 30 cm) zu beobachten.

Die Schlagregenbeanspruchung in Deutschland wird in drei Gruppen eingeteilt:

Gruppe I, unter 600 mm Jahresniederschlagsmenge (große Teile Mittelostdeutschlands)

Gruppe II, 600 bis 800 mm Jahresniederschlag (große Teile Deutschlands)

Gruppe III, über 800 mm Jahresniederschlag (Gebirgs- und Küstenregion). In den Küstenregionen wird wegen der hohen Windgeschwindigkeiten schon ab 700 mm Jahresniederschlag die Beanspruchungsgruppe III angesetzt.

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