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Die Holzverbindung mit Schlitz und Zapfen ist seit Jahrhunderten gebräuchlich. Die obere Verbindung der Sparren in einem Sparrendach erfolgte beim historischen Fachwerkhaus über sog. Scherzapfen. Dabei wurden die Sparren mit einem etwa 15 mm großen Loch durchbohrt, in das anschließend ein Holznagel getrieben wurde. Weitere Bezeichnungen für den Scherzapfen sind Scheerzapfen, Gabelzapfen, Zapfenschere oder Scherblatt. Der Scherzapfen ist einfach anzufertigen, kann allerdings keine Zugkräfte aufnehmen und hat offene Fugen.
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