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Runddübel

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Am häufigsten werden Holzbretter mit Runddübeln verbunden. Ein Runddübel wird meistens aus Buchenholz hergestellt und ist in verschiedenen Durchmessern und Längen erhältlich. Er wird in ein vorgebohrtes Loch gesteckt und erhält seine Festigkeit im Holz durch die Zugabe von Holzleim. Um eine möglichst große Festigkeit zu erreichen, befinden sich dazu auf der Oberfläche des Holzdübels kleine Längsrillen, auch Riffelung genannt. Wird nun Leim in das Dübelloch gegeben und anschließend der Dübel eingesteckt, wird der Leim durch die Längsrillen am Dübel vorbeigepresst. Jeder Tischler oder Schreiner arbeitet mit Runddübeln, wenn er Holzteile möglichst schnell, unkompliziert und äußerst fest verbinden möchte. Auch der Heimwerker kann sich dieser höchst effektiven Methode leicht bedienen. Dabei können Holzdübel sichtbar oder unsichtbar im Holz eingebohrt werden. Während auch ein ungeübter Heimwerker beim sichtbaren Einbohren von Holzdübeln auf Anhieb gute Ergebnisse erzielt, gestaltet sich das unsichtbare Verbinden von Holzteilen mit Runddübeln schon wesentlich schwieriger. Hier müssen die beiden Holzteile auf den Innenseiten angebohrt werden und die beiden Bohrlöcher einander genau gegenüberliegen. Weil die gewünschte und erforderliche Bohrgenauigkeit durch das bloße Anzeichnen des Bohrmittelpunkts mit Bleistift und Zollstock selten erreicht wird, helfen bei der Positionierung der Dübel so genannte Dübelhilfen oder Dübelschablonen.

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