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Rokoko

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Rokoko Anders als die Gotik oder Romanik ist das Rokoko nicht hauptsächlich ein Baustil, sondern ein Kunststil. Das Rokoko ist die Periode etwa zwischen 1725 und 1770 und löste den Barock ab. Der Bau- und Kunststil des Rokoko hat seinen Namen von "Rocaille" (Muschel), wobei denn auch ausladende Muschelformen und -ornamente allgegenwärtig sind: In den Stuckdecken, über Fenstern und Portalen, in den Bilderrahmen und auch in Holzschnitzereien, mit denen die Wände dekoriert wurden. Besonders ausgeprägt entfaltete sich das Rokoko in der handwerklichen Möbelherstellung. Erstmals wurden kleine und raffinierte Möbel wie Spieltische, Toiletten- oder Schreibtische gefertigt, die mit zierlichen Beschlägen ausgestattet waren. Türbeschläge in einem modifizierten Rokoko-Stil werden heute fast in jedem Baumarkt angeboten. Ein typisches Rokoko-Bauwerk ist das Schlösschen im Hofgarten von Wertheim (Foto: Förderkreis, www.wertheim.de). In Potsdam entwickelte sich unter Friedrich d. Gr. ein eigener Rokoko-Baustil, das sog. Potsdamer Rokoko.

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