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Rippenstreckmetall

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Rippenstreckmetall kommt vor allem als Putzträger zum Einsatz. Es besteht aus einem Metallnetz, das mit Rippen verstärkt wird. Durch Stanzen kurzer Einschnitte in Feinblech und anschließendes Auseinanderziehen (Strecken) entsteht ein formsteifes Gitter. Der Vorteil des Streckmetalls liegt darin, dass es Spannungen ausgleicht, die durch unterschiedliche Wärmedehnung verschiedener Baustoffe entstehen können. Daher erfolgt sein Einsatz immer dann, wenn schwierige Problemstellungen gelöst werden müssen. So kommt es zum Beispiel zum Einsatz, um Bauteile zu umspannen oder zu überbrücken, auf denen allein kein Putz halten würde. Es dient zudem als Putzgrund für unterschiedlich haftende Materialien, Hohlräume, Holzständer oder Kabelkanäle, die flächig mit der Wand verputzt werden müssen. Schließlich kommen Streckmetalle auch zum Einsatz zur Überbrückung von Fugen und Spalten zwischen unterschiedlichen Baustoffen, labile, kritische Untergründe z.B. im Altbau oder beim Schließen von Rohrschlitzen. Rippenstreckmetall-Gitter werden vor Beginn der Putzarbeiten über die nicht haftenden Wandteile gezogen und auf dem tragfähigen Untergrund befestigt (in der Regel genagelt). Der Putzmörtel wird zunächst mit der Glättkelle in das Streckmetall eingearbeitet, dann erfolgt ein flächiger Zweitauftrag, den man mit einem Brett abzieht.


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