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Lacke können entweder durch Verdunsten der Lösungsmittel aushärten oder durch eine chemische Reaktion. Solche Lacke nennt man Reaktionslacke. Meist handelt es sich um Zweikomponentenlack, wobei die beiden Komponenten Stammlack und Härter vor dem Auftragen zunächst gemischt werden müssen. Reaktionslacke sind z.B. Polyurethanlack und Polyesterlack. Reaktionslacke haben den Vorteil, dass sie besonders hart werden aber dennoch elastisch bleiben, sehr gut haften und beständig sind gegen Wasser und vor allem gegen Chemikalien. Die Komponenten sind oft getrennt und müssen genau nach Hestellerangaben gemischt und verarbeitet werden. Wird falsch gemischt, können diese Lacke entweder spröde werden und reißen oder nicht vollkommen aushärten. Die Beständigkeit gegen Wasser und Chemikalien ist dann nicht mehr gegeben.
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