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Rammkernsondierung

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Die Rammkernsondierung bzw. Rammkernbohrung ist eine Methode zu Baugrunderkundung. Dabei wird mit Hilfe eines Brennkrafthammers eine Rammkernsonde in den Untergrund getrieben. Durch eine Öffnung an der Spitze gelangt das Bodenmaterial in die Sonde. Mit einem Handziehgerät oder einer Hydraulik wird die Sonde wieder herausgezogen. Die Bodenschichten in der Sonde können nun beurteilt und beprobt werden. Bei tieferen Sondierungen werden Verlängerungsstangen verwendet. Rammkernsondierungen eignen sich für die oberflächennahe Schichtenaufnahme im Lockergestein bzw. stark verwittertem Fels. Sie können auch im schwierigen Gelände bzw. bei geringen Platzverhältnissen durchgeführt werden. Der Bohrdurchmesser beträgt maximal 80 mm. Die Bohrtiefen reichen abhängig vom Eindringwiderstand des Untergrundes bis zu 10 m.

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