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Das Rüttelverfahren wurde als eine spezielle Art der Verlegung keramischer Bodenbeläge für großflächige Bereiche entwickelt. Beim Rüttelverfahren werden sowohl das Verlegebett (Untergrund) als auch der Fliesenbelag und die Verfugung in einem Arbeitsgang aufgebracht. Wesentlicher Bestandteil des Verfahrens ist das Rütteln des frisch verlegten Fußbodens. Dazu wird der verlegte Boden zunächst befeuchtet, damit Wasser in den Estrich fließt und die Verbundschicht erweicht. Mit speziellen, elektromechanischen Maschinen erfolgt nun die Verdichtung des Estrichs, wobei die vorhandene Luft über die Fugen entweicht. So entsteht ein kompakter und homogener Körper mit einer glatten, ebenen Oberfläche. Danach wird der Boden dann verfugt.
Die Rütteltechnik wird vor allem in folgenden Bereichen angewendet:
• Industriebau
• Großflächen mit Naturbausteinen
• Spezialbereich Säurebau
• Optisch ansprechende und repräsentative Beläge
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