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Polyurethanlacke zählen zu den Reaktionslacken. Weitere Bezeichnungen für Polyurethanlacke sind PUR-Lacke oder DD-Lacke. Es gibt Ein- und Zweikomponentenlacke. Beim Einkomponentenlack ist der Härter bereits mit dem Stammlack vermischt. Die Aushärtung erfolgt durch die Einwirkungen der Luftfeuchtigkeit oder durch Erwärmung auf 150 °C und mehr. Beim Zweikomponentenlack sind Härter und Stammlack getrennt, wobei das Mischungsverhältnis sehr unterschiedlich sein kann. PUR-Lacke sind besonders hart, abriebfest und beständig gegen Wasser, Öle und Chemikalien. Sie werden daher dort verwendet, wo diese Eigenschaften gefordert sind wie beispielsweise für Parkett, Treppenstufen oder Tische. Nicht nur Holz, auch Beton, Kunststoffe und Metalle lassen sich mit Polyurethanlack beschichten. Nach der Anhärtung kann das Werkstoff weiterbearbeitet (z.B. geschliffen) werden. Die Durchhärtung erfolgt dann während dieser Weiterbearbeitung. PUR-Lacke eignen sich zum Grundieren und Lackieren. Verschiedene PUR-Lacke werden als Sperr- und Isoliergrund verwendet. Auf öligen Hölzern und auf geölten Flächen verursachen die Lacke eine Grauschleierbildung bzw. Lacktrübung. Auf Teakholz kann PUR-Lack deshalb nicht verwendet werden.
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