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Plattenkalk ist eine Modifikation des Jurakalksteins mit einer sehr günstigen Spaltbarkeit. In einem Fundgebiet zwischen Eichstätt und Solnhofen/Mittelfranken wird seit Jahrhunderten Plattenkalk abgebaut für Dachbedeckung, Bodenbeläge und Wandbekleidung jeder gewünschten Größe, Form und Zubereitung in elfenbein- bis cremefarben, auch rötlich und grau. Die immer wieder eingedrungenen Manganlösungen erzeugten in den Plattenlücken schwarze Verästelungen (Dendriten), die Laien als versteinertes Moos deuten.
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