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Der Plafond ist die französische Bezeichnung für Zimmerdecke, hatte aber in der Vergangenheit eine weitergehende Bedeutung. Adel und Großbürgertum kannten als Fremdsprache bis 1914 (Ausbruch des 1. Weltkriegs) fast nur das Französische. Und Adel und Großbürgertum sprachen deshalb wie selbstverständlich von einem Plafond, wobei diese Plafonds teilweise extrem aufwendig ausgeschmückt wurden. Eine Stuckdecke gehörte zur Standardausführung der Plafonds in bürgerlichen Häusern. Fürsten, Herrscher und Großindustrielle ließen sich Plafonds bauen, die luxuriös mit Holzkassetten und Schnitzwerk ausgestattet und zum Teil mit Deckengemälden verziert oder kombiniert wurden. Die Zeichnung gibt nur ein Detail eines Holzplafonds wieder. Das Bild läßt sich jedoch durch Anklicken vergrößern. Der um 1870 entworfene Plafond war für den Speisesaal einer Villa gedacht.
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