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Diese Lacke bestehen aus Nitrozellulose, synthetischen Harzen, Weichmachern, Mattierungs-, Schleif- und Lichtschutzmitteln sowie aus Pigmenten bzw. Farbstoffen, Verdünnungs- und Lösemitteln. Man bezeichnet Nitrozelluloselacke auch als Nitro-, NC- oder CN-Lacke. Sie haben einen hohen Lösemittelanteil von bis zu 70 %, weshalb die Entsorgung sehr problematisch ist. In Abwässer dürfen Nitrozelluloselacke nicht gelangen. Auch für den Verarbeiter ist die Lösemittelbelastung ein Problem. Verwendet werden die Lacke für Holz oder Metall. Wegen der guten mechanischen Beanspruchbarkeit werden sie jedoch vorzugsweise zum Veredeln von Holzoberflächen (Möbel und Innenausbau) eingesetzt. Die Lacke lassen sich leicht verarbeiten und trocknen schnell durch den hohen Lösemittelanteil, sind jedoch schlecht überstreichbar, denn das gleiche Lösemittel löst den Lack wieder auf. Auch für bewitterte Flächen können NC-Lacke nicht verwendet werden. Der trockene Lackfilm erweist als sich nicht völlig lichtecht und nur wenig beständig gegen Chemikalien, Wasser und Wärme.
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