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Nassaufbereitung ist eine Recyclingmethode. Dabei können zum einen Kunststoffverpackungen und zum andern Bauschutt aufbereitet werden. Im ersten Fall werden Verpackungen zerkleinert und in einer Wasch– und Schwimmsinkstrecke von Störstoffen, Verschmutzungen, Papier und nichtpolyolefinischen Kunststoffen befreit. Endprodukt der Nassaufbereitung ist eine hochreine Polyolefinware, die nach entsprechender Trocknung und Granulierung über industrielle Verarbeitungstechniken in höherwertige Anwendungen, z.B. ins Spritzgießverfahren, abfließen kann.
Bei der Nassaufbereitung wird der Bauschutt mittels einer mit Wasser gefüllten Setzmaschine in die Fraktionen Schwergut, Leichtgut und Feinstgut getrennt. Das Schwergut mit höherer, möglichst natursteinnaher Dichte, kommt als Zuschlag für die Betonherstellung zum Einsatz. Die bei der
Aufbereitung anfallenden Reststoffe Leichtgut und Feinstgut (< 100 μm) enthalten üblicherweise
größere Anteile an Kalk und organischem Material. Diese Stoffe sind bei der
Betonherstellung nicht erwünscht, könnten jedoch für die Bodenverbesserung genutzt
werden.
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