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Unter dem Wort Mosaik werden einmal aus kleinen und kleinsten "Mosaiksteinchen" hergestellte Wand- und Bodenbeläge verstanden, die von Künstlerhand zusammengefügt werden, wobei die Künstler dabei auch ganze Bilderlandschaften, Heiligenfiguren usw. aus Mosaiksteinchen formen. Weltbekannt sind die Mosaiken von Ravenna, aber auch das Dionysus-Mosaik aus Köln, das die alten Römer in ihrer Badehalle verlegen ließen. Mosaiksteinchen bestehen natürlich selten aus Steinen oder Halbedelsteinen, sondern meistens
aus glasiertem Steinzeug, Porzellan oder farbigem Gußglas. Wenn hingegen der Fliesenleger von Mosaik spricht, meint er kleinformatige Fliesen zwischen 50 x 50 und 100 x 100 mm, die rückseitig zur Vereinfachung der Verlegung auf ein Kunststoff- oder Papiernetz aufgeklebt sind, wobei dieses im Kleber oder Fliesenmörtel verbleibt. Neben quadratischen werden auch runde Mosaikfliesen angeboten. Mit solchen kleinformatigen Fliesen lassen sich auch dekorative Bordüren und Friese zusammensetzen.
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